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Drang in die Ferne

Die Vielfalt der Reisenachfrage

Reisen bildet. Bildung ist aber nur eines von vielen Motiven, die Menschen in die Ferne treiben. Was steckt hinter dem menschlichen Drang, sich pünktlich zu Ferienbeginn mit vielen anderen Mitreisenden auf dem Flughafen zu drängeln, um schließlich an vollen Stränden wie Dosensardinen nebeneinander zu liegen? Unsere Tourismusexperten aus Dresden gehen dem Phänomen Fernweh nach und skizzieren ausgewählte Erklärungsversuche sowie ein wissenschaftliches Modell der Tourismus-Nachfrage.

Von Univ.-Professor Dr. Walter Freyer und Philipp Röder, Lehrstuhl für Tourismuswirtschaft, TU Dresden

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Immer die Anderen

Touristen im Fokus

Ich bin kein Tourist - dieser Slogan ziert T-Shirts, Taschen und Kappen, die von einem Onlineshop angeboten werden. Die Artikel sind wohl vor allem für die Bewohner von Ferienregionen gedacht, die sich auf diese Weise als echte Einheimische outen wollen. Doch eigentlich könnten wir uns alle entsprechend ausstatten, denn im Urlaub wollen wir Entdecker, Abenteurer oder Flaneure sein - auf keinen Fall aber Touristen, denn die gelten einfach nur als unsensibel, aufdringlich und peinlich.

Von Professor Dr. Albrecht Steinecke, Universität Paderborn

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Mit dem General auf Reisen

Thomas Cook revolutioniert die Reisewelt

Reisen statt Alkohol - das war der ursprüngliche Plan: Mit organisierten Ausflügen wollte Thomas Cook als engagierter Temperenzler im England des 19. Jahrhunderts eigentlich Werbung für Alkoholabstinenz machen. Auch wenn er mit diesem Anliegen grandios scheiterte, legte er mit seinen Veranstaltungen den Grundstein für die ersten Pauschalreisen. Aus seinem Unternehmen wurde letztendlich ein weltweit operierender Touristik-Konzern.

Von Professor Dr. Jörn W. Mundt, Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg

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À la carte

Speisekarten unter der Lupe

Sie sind hier und da lustlos konzipiert und haben oft wenig Ausstrahlung - Speisekarten. Dabei ist es doch ihre Aufgabe den Gast zu verführen, Appetit anzuregen und zum Schlemmen zu verleiten. Unser Tourismusexperte aus Ravensburg gibt hilfreiche Tipps zur Gestaltung, der Form und dem Inhalt.

Von Professor Dr. Wolfgang Fuchs, Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg

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(K)ein Quantensprung

eGovernment in der Praxis

Unwirtschaftlich, intransparent und ineffektiv. Diese Attribute verbinden viele Menschen mit der öffentlichen Verwaltung. Oft zu unrecht, schließlich arbeitet die Verwaltung immer mehr ressort- und behördenübergreifend, um dem Bürger, der Wirtschaft oder der Politik höhere Qualität und schnell Lösungen zu bieten. Darüber hinaus wird auch zunehmend das Internet als Effizienzquelle genutzt. Manchmal aber auch zu Recht, denn die Gefahr mangelnder Synergien und unübersichtlicher interner Abläufe ist in dem zersplitterten Öffentlichen Bereich leider in hohem Maße gegeben. Unser Autor berichtet über die Ziele des eGovernments und Initiativen aus der Praxis.

Von Dr. Roland Heuermann, Bonn

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Die Tragik der Akropolis

Allmendeproblem im Tourismus

Jedes Jahr im Winter und Sommer beginnt wieder die schönste Zeit des Jahres. Sie nimmt ihren Anfang mit Drängeln und Staus auf dem Weg zum Zielgebiet und setzt sich dort genau so fort. Diese Stau- und Übernutzungs-Phänomene kommen daher, dass im Tourismus sehr häufig Allmendegüter im Mittelpunkt stehen. Für die Lösung dieser Allmendetragödie gibt es jedoch Alternativen zur klassischen Privatisierungsforderung.

Von Professor Dr. Volker Letzner, Hochschule München

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Alles in der Balance

Leistungsbilanzungleichgewichte unter der Lupe

Bevölkerungswachstum, Wettbewerbsvorteile und sagenhafte Bodenschätze. Das zeichnet die Boom-Ökonomie China aus. Wie sich solche Rahmenbedingungen auf die Leistungsbilanz einer Volkswirtschaft auswirken, zeigt unser Experte im zweiten Teil seines Beitrags über die Leistungsbilanz. Er legt dabei vor allem den Fokus auf die Mechanismen zum Leistungsbilanzausgleich und beleuchtet diese am Beispiel von Überschuss- und Defizitländern.

Von Dr. Thieß Petersen, Gütersloh

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Besser Skalpell als Gieskanne

Euro(pa) in der Krise

Was rettet den Euro? Diese Frage beschäftigt Politiker, Ökonomen und Wirtschaftsbosse rund um den Erdball. Da weder der Euro Bond noch der weit aufgespannte Rettungsschirm für systemrelevante Banken eine langfristige und nachhaltige Lösung bieten, gibt unser Finanzexperte eine provokante Antwort.

Von Michael Bloss, Europäisches Institut für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD), Frankfurt am Main

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