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Editorial

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Wirtschaft in grün

Die Umwelt ist Thema. Von Berlin über Washington und Peking wird intensiv über die CO2-Emissionen, den Treibhauseffekt und den Umweltschutz diskutiert. Die Umwelt steht zwar auf der Agenda der Politiker rund um den Erdball weit oben, die Interessenlagen der verschiedenen Regierungen sind allerdings sehr unterschiedlich. Eins ist klar: Umweltprobleme kennen keine Grenzen. Deswegen müssen die Staaten gemeinsam handeln, um unseren Lebensraum zu schützen. Wie schwer das ist, hat allerdings das Ringen um das Kyoto-Protokoll und die Washingtoner Erklärung, die eine Installierung eines weltweiten Emissionshandelssystems fordert, gezeigt.

Die Notwendigkeit zu handeln haben weltweit nicht nur die Regierungen erkannt. Unternehmen setzen nun vermehrt auf das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. Grund dafür sind nicht nur verschärfte nationale Umweltgesetzgebungen, sondern auch ein Umdenken bei den Verbrauchern. Sie fordern umweltfreundliche und nachhaltige Produkte und sind dafür bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. „Grünes Management" heißt deswegen die Devise. Das zieht sich, wenn es konsequent betrieben wird, durch alle Unternehmensbereiche: die Beschaffung, die Produktion und den Vertrieb. Auch in den F&E-Abteilungen tüfteln die Forscher an umweltfreundlichen Produkten, Produktions- und Entsorgungsmethoden.

Die zweite Ausgabe eures Wissenschaftsmagazins economag. geht im November ebenfalls auf das Thema „Umwelt" ein. Dabei werden nicht nur das Umwelt- und Risikomanagement thematisiert. Aus ökonomischer Perspektive spielen auch negative externe Effekte eine wichtige Rolle. Dabei wird analysiert, wie diese in den Griff zu bekommen sind. Im Titelbeitrag schweift der Blick weit in den Osten. Zwei Experten beantworten die Frage, wie sich die boomende Volkswirtschaft China seinen Energie- und Umweltfragen stellt. Eine Vielzahl von Einblicken und Erkenntnissen sind euch gewiss.

Dabei wünschen wir viel Spaß.

Rainer Berger und Dr. Jürgen Schechler

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