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Hopp oder Top

In Kürze: Die Break-Even-Analyse

Wann macht ein Unternehmen Gewinn? Diese Frage kann durch die Break-Even-Analyse beantwortet werden. Unser Controlling-Fachmann aus der Lausitz erklärt kurz und bündig, was dahinter steckt und welche Fragen sich mit diesem betriebswirtschaftlichen Instrument - das jeder Betriebswirt kennen muss - beantworten lassen.

Von Professor Dr. rer. pol. Hans Jung, Hochschule Lausitz

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Die Gewinnschwelle, auch Break-Even-Point genannt, ist der Punkt (der Auslastungsgrad), in dem die Kosten den Erlösen entsprechen. In diesem Punkt macht ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust. Mit Hilfe der so genannten Break-Even-Analyse kann die Gewinn- und Verlustzone identifiziert werden.

Diese Analyse gibt zudem Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Bei welcher Kapazitätsauslastung geraten die einzelnen Produkte des Unternehmens in die roten Zahlen?
  • Welche Gewinnchancen sind bei einer erstrebenswerten Vollauslastung der Produktionskapazitäten zu erwarten?
  • Welche Auswirkungen haben Absatzschwankungen auf den Gewinn der Produkte?
  • Wo beginnt die Gefahr von Kassenverlusten, dass heißt bei welchem Beschäftigungsgrad werden beispielsweise die Abschreibungen nicht mehr verdient?
  • Wo liegen bei den einzelnen Produkten die wichtigsten Ansatzpunkte für rentabilitätssteigernde Maßnahmen?

Rechnerisch stellt der Break-Even-Point den Schnittpunkt der Kosten- (K = Kf + Kv) und Erlöskurve (E = e * x) dar. Die Kostenkurve berücksichtigt dabei neben den variablen auch die fixen Kosten.

Die folgenden Abbildungen zeigen die grafische Bestimmung des Break-Even-Points ebenso wie beispielhaft die Auswirkungen bei einer Fixkosten- oder Erlössteigerung:

 

Autor

Professor Dr. rer. pol. Hans Jung lehrt an der Hochschule Lausitz Betriebswirtschaftslehre und Personalmanagement.

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