Editorial
Wir leben in unruhigen Zeiten. In vielen Winkeln der Welt herrschen Kriege, Krisen und Unruhen. Bedrückend ist, dass diese Konflikte Jahr für Jahr zunehmen und brutaler werden.
Die Ursachen für diese Entwicklung lassen sich nur schwer identifizieren. Sie sind häufig ethnischer, religiöser, aber auch wirtschaftlicher Natur. Letzteres gilt genau dann, wenn sie aus Profitgier einzelner Kriegsherrn und Bandenchefs entstehen oder aber Ergebnis von wachsenden Verteilungskämpfen zwischen Arm und Reich sind.
In unserer Märzausgabe verraten wir, wie sich das Kriegsbild im 21. Jahrhundert gewandelt hat und was genau unter den neuen Kriegen zu verstehen ist.
Zudem beleuchten wir mögliche Garanten des Friedens: Wahlsysteme, die föderale Idee und last, but not least die politische Bildung, ohne die es in einer Gesellschaft keine mündigen Bürger und keine stabile demokratische Staatsform geben kann.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
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