Volkswirtschaftslehre
Eine zentrale wirtschaftspolitische Maßnahme zur Abmilderung der realwirtschaftlichen Konsequenzen der im Herbst 2008 ausgebrochenen Finanz- und Wirtschaftskrise besteht aus der expansiven Geldpolitik der wichtigsten Industrienationen. Diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, einen tieferen Absturz der Weltwirtschaft zu verhindern. Allerdings bergen sie auch die Gefahr einer Inflation. Welche theoretisch zu erwartenden Konsequenzen gehen mit einer Geldmengenausweitung einher?
Von Diplom-Volkswirt Dr. Thieß Petersen, Gütersloh
Für eine Inflation gibt es zwei grundsätzliche Ursachen: einen generellen Preisanstieg infolge einer steigenden Güternachfrage (Nachfrageinflation) und einen Preisanstieg infolge steigender Produktionskosten (Angebotsinflation). Wenn es zu einem generellen Anstieg der Güternachfrage kommt, hat dies in einem Preis-Mengen-Diagramm eine Rechtsverschiebung der gesamtwirtschaftlichen Güternachfragekurve (YD) zur Folge (siehe Abb. 1). Der Anstieg der Güternachfrage (YD0 auf YD1) führt ceteris paribus zu einem Preisanstieg (von p0 auf p1). Wenn es hingegen zu einem Anstieg der Produktionskosten kommt - beispielsweise als Folge höherer Energiepreise, einer Verteuerung der aus dem Ausland importierten Vorprodukte oder auch steigender Löhne - hat dies zur Folge, dass eine bestimmte Gütermenge nun nur noch zu einem höheren Preis angeboten wird. In einem Preis-Mengen-Diagramm hat dies die Verschiebung der gesamtwirtschaftlichen Güterangebotskurve (YS) nach oben zur Folge (YS0 auf YS1). Besonders problematisch ist eine Situation, in der sich beide Inflationsursachen gegenseitig aufschaukeln: Eine höhere Nachfrage führt zu einer Nachfrageinflation, der damit verbundene Kaufkraftverlust erhöht die Lohnforderungen der Beschäftigten, in der Folge führen die höheren Löhne zu steigenden Produktionskosten, die wiederum eine Angebotsinflation mit weiteren Kaufkraftverlusten und anschließenden Lohnerhöhungen hervorrufen.

Sowohl für den Nachfrageanstieg als auch für die Produktionskostensteigerung gilt jedoch: Ein anhaltender Preisanstieg findet nur statt, wenn es auch zu einer Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Geldmenge kommt. Die für eine Inflation erforderliche Geldmengenerhöhung lässt sich mit Hilfe der Quantitätsgleichung verdeutlichen. Die Quantitätsgleichung stellt einen definitorischen Zusammenhang zwischen vier volkswirtschaftlichen Größen dar: der nominalen Geldmenge (M), dem gesamtwirtschaftlichen Preisniveau (P), dem realen Inlandsprodukt (Y) als Indikator für das Handelsvolumen der Volkswirtschaft und schließlich der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (U), die angibt, wie oft im Durchschnitt eine Geldeinheit in der Volkswirtschaft für Zahlungen verwendet wird. Die Aussage der Quantitätsgleichung lautet, dass das Angebot an Geld ausreichen muss, um alle ökonomischen Transaktionen einer bestimmten Periode - zum Beispiel in einem Jahr - zu finanzieren. Wenn die nominale Geldmenge beispielsweise 10.000 Geldeinheiten umfasst und jede Geldeinheit pro Jahr viermal für ökonomische Transaktionen verwendet werden, können damit Transaktionen im Wert von 40.000 Geldeinheiten durchgeführt werden. Das Transaktionsvolumen ergibt sich aus der Multiplikation des realen Inlandsprodukts mit dem Preisniveau. Die Quantitätstheorie lautet dann wie folgt: M x U = Y x P. Sofern die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und das reale Inlandsprodukt als konstant angesehen werden, kann das Preisniveau nur steigen, wenn die Geldmenge erhöht wird (vgl. Wohltmann 2007, S. 199f.). Inflation ist daher in letzter Instanz immer ein monetäres Phänomen.
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 haben alle relevanten Zentralbanken eine expansive Geldpolitik betrieben, um über sinkende Zinsen die Investitionstätigkeit anzukurbeln. Damit aber haben sie zugleich die monetären Grundlagen für eine hohe Inflationsrate gelegt. Gegenwärtig ist diese Gefahr noch nicht sehr groß. Mit Blick auf Deutschland gehen alle relevanten Konjunkturprognosen von Inflationsraten aus, die - gemessen durch die Entwicklung der Verbraucherpreise - sowohl 2010 als auch 2011 lediglich zwischen 0,5 und 1,5 Prozent liegen. Ab 2012 sind jedoch ohne ein massives Gegensteuern der Zentralbanken erhebliche Preisanstiege möglich. Damit sind dann auch negative Folgewirkungen zu erwarten.
Eine Inflation beschreibt einen permanenten Anstieg des Preisniveaus einer Volkswirtschaft. Der generelle Preisanstieg ist mit einem Kaufkraftverlust oder mit einer Geldentwertung verbunden. Nach dem Ausmaß, mit dem das Preisniveau steigt, wird zwischen verschiedenen Inflationsarten unterschieden (schleichende bis galoppierende Inflation oder Hyperinflation). Dabei gibt es jedoch keine festen Werte für die Wachstumsraten des Preisniveaus, ab denen beispielsweise aus einer schleichenden Inflation eine trabende Inflation wird. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal betrifft die Dauer des Preisniveauanstiegs (einmalige, vorübergehende, dauerhafte oder chronische Inflation).
Hohe Inflationsraten haben zwei wesentliche Konsequenzen: die Umverteilung von Einkommen und Vermögen sowie eine Reduzierung der Investitionen in die Produktionskapazitäten inklusive einer Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivitäten und eines Anstiegs der Arbeitslosigkeit.
Eine Erhöhung des gesamtwirtschaftlichen Preisniveaus hat zur Folge, dass die Kaufkraft einer gegebenen Geldsumme sinkt. Eine Verdoppelung des Preisniveaus, also eine 100-prozentige Inflationsrate, führt zu einer Halbierung der Kaufkraft einer Geldeinheit. Zu Umverteilungswirkungen kommt es, wenn einzelne Einkommens- oder Vermögensarten unterschiedlich schnell auf die Erhöhung des Preisniveaus reagieren. Bei den Einkommensarten sind folgende grundsätzliche Entwicklungen zu erwarten: Zinsen auf Spareinlagen oder Forderungen sind in der Regel über einen längeren Zeitraum fixiert, sodass eine Anpassung der nominalen Zinszahlungen an eine steigende Inflationsrate mit einem gewissen time-lag erfolgen. Dies gilt besonders für Kreditverträge mit Laufzeiten von mehreren Jahren, denn im Regelfall ist die Höhe des Zinssatzes zu Beginn des Kreditvertrags für die gesamte Laufzeit festgelegt. Gleiches gilt für Mieten und Pachten, deren Höhe ebenfalls meist längerfristig geregelt ist. Auch die Lohnhöhe ist durch die Laufzeit der Tarifverträge in der Regel für ein Jahr fixiert. Schließlich sind noch die staatlichen Transferleistungen (Renten- und Pensionszahlungen sowie soziale Transferzahlungen) durch gesetzliche Regelungen für längere Zeiträume festgelegt. Alle diese Einkommensarten reagieren daher erst mit einer zeitlichen Verzögerung auf den Kaufkraftverlust, sodass die realen Zinsen, Löhne, Mieten, Pachten und Transfereinkommen im Zuge der Inflation sinken. Die Kaufkraftverluste dieser Einkommenskomponenten schlagen sich nieder in Kaufkraftgewinnen der Gewinnbezieher. Wenn infolge einer Preisniveauerhöhung alle Preise steigen, erhöht dies die Verkaufserlöse der Unternehmen. Da zentrale Kostenelemente wie Lohnkosten, Kapitalkosten sowie Mieten und Pachten jedoch erst zeitverzögert ansteigen, erhöht dies - zumindest kurzfristig - die Differenz zwischen den Erlösen und Kosten. Die Gewinneinkommen wachsen somit stärker als die Inflationsrate, sodass die realen Gewinne zunehmen.
Auch mit Blick auf die verschiedenen Vermögensarten produziert eine Inflation Gewinner und Verlierer, weil sich die Vermögenspreise unterschiedlich an ein steigendes Preisniveau anpassen. Spareinlagen und festverzinsliche Wertpapiere sind gar nicht gegen Inflationsverluste gesichert: Wer heute 1.000 Euro für ein Jahr verleiht, erhält nach 12 Monaten vom Schuldner 1.000 Euro, unabhängig davon, wie hoch die Inflationsrate ist. Die großen Gewinner einer Inflation sind daher die Schuldner, die ihren Gläubigern nach Ablauf des Kreditverhältnisses die geschuldete Kreditsumme mit entwertetem - oder im Fall einer Hyperinflation von mehreren hundert Prozent Inflation sogar mit nahezu wertlosem - Geld zurückzahlen. Relativ gut geschützt gegen inflationsbedingte Realverluste waren in der Vergangenheit Immobilien und Sachwerte sowie Rohstoffe, allen voran Edelmetalle. Auch der Wert von Aktien ist häufig im gleichen Ausmaß wie die Inflationsrate gestiegen.
Die Umverteilungswirkungen einer Inflationsrate von 100 Prozent lassen sich mit Hilfe eines Beispiels verdeutlichen. Angenommen werden drei Personen, die über 100.000 Euro verfügen und diese in alternative Anlageformen investieren. Die Anlageformen sind das Sparen mit einem Sparbuch, der Kauf einer Immobilie und schließlich der Erwerb einer Immobilie mit einem zusätzlichen Kredit in Höhe von 900.000 Euro. Das reale Reinvermögen aller drei Anlageformen beträgt ohne die Inflation 100.000 Euro. Im Fall der 100-prozentigen Inflation, also einer Halbierung der Kaufkraft einer gegebenen Geldsumme, liegen die realen Reinvermögen hingegen zwischen 50.000 und 550.000 Euro. Dabei wird angenommen, dass der Wert von Immobilien mit der gleichen Rate wächst wie das Preisniveau (siehe nachfolgende Tabelle):

Bei einer höheren Inflationsrate, die beispielsweise dazu führt, dass die Kaufkraft einer Geldeinheit nur noch ein Zehntel ihres ursprünglichen Werts beträgt, fallen die Spannbreiten der realen Nettovermögen noch größer aus. Ein Sparbuchbesitzer hätte dann nur noch ein reales Vermögen in Höhe von 10.000 Euro. Bei der zum Teil kreditfinanzierten Immobilie hingegen würde deren Wert nach wie vor bei einer Million Euro liegen, während die Höhe der realen Verbindlichkeiten auf 90.000 Euro sinkt, was zu einem realen Nettovermögen von 910.000 Euro führt. Angesichts der enormen Veränderungen der realen Vermögen sind soziale Unruhen nicht auszuschließen.
Die Frage, ob sich eine Erhöhung des gesamtwirtschaftlichen Preisniveaus positiv oder negativ auf Wachstum und Beschäftigung auswirkt, ist nicht eindeutig zu beantworten. Der Blick auf Abb. 1 zeigt, dass eine nachfragebedingte Preisniveausteigerung (von p0 auf p1) mit einem höheren Inlandsprodukt (Steigerung von Y0 auf Y1) verbunden ist. Eine angebotsbedingte Preisniveausteigerung (von p1 auf p2) führt hingegen zu einem sinkenden Inlandsprodukt (von Y1 auf Y2), was im Regelfall auch mit einer Verringerung der Beschäftigung und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden ist.
Eine positive Auswirkung eines Preisniveauanstiegs auf Wachstum und Beschäftigung lässt sich wie folgt erklären: Wenn die oben skizzierten Zusammenhänge zwischen einer Inflation und den einzelnen Einkommens- und Vermögenskomponenten zutreffend sind, profitiert der Unternehmenssektor in zweifacher Hinsicht von der Geldentwertung. Zum einen profitieren die Gewinnbezieher von den Veränderungen der realen Einkommenskomponenten. Damit erhöhen sich die Renditeerwartungen von Investitionen, sodass die Investitionstätigkeit zunimmt und die Produktionskapazitäten ausgeweitet werden. Steigende Investitionen und eine höhere Produktion bedeuten ein Wirtschaftswachstum, in dessen Folge auch die Beschäftigung steigt. Zum anderen profitieren die Unternehmen von der Entwicklung ihres realen Sachvermögens im Zuge einer Inflation und der Entwertung ihrer Schulden. Kreditfinanzierte Investitionen sind bei einer hohen bzw. steigenden Inflationsrate besonders profitabel, weil der Wert der damit finanzierten Sachvermögen in der Regel mit der Rate der Inflation wächst, während der reale Wert der Schulden sinkt. Auch diese Zusammenhänge stellen einen Anreiz dar, die Investitionen kreditfinanziert zu erhöhen und so das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung zu steigern.
Diese Überlegungen, die für einen positiven Zusammenhang zwischen Inflation auf der einen und Wirtschaftswachstum sowie Beschäftigung auf der anderen Seite sprechen, gelten jedoch nur kurzfristig. Mittelfristig hingegen durchschauen die am Wirtschaftsleben beteiligten Akteure diese Zusammenhänge, vor allem die Konsequenzen eines steigenden Preisniveaus für ihre individuelle Einkommens- und Vermögenssituation. Arbeitnehmer werden dann zum Ausgleich des Kaufkraftverlusts höhere Löhne fordern und dabei auch gleich zukünftige Kaufkraftverluste antizipieren. Gleiches gilt für die Eigentümer von Grund und Boden und deren Miet- bzw. Pachtforderungen. All dies erhöht die Produktionskosten und senkt die Gewinne, sodass die sinkenden Renditeerwartungen zu einer Verringerung der Investitionen führen. Damit gehen dann auch Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zurück.
Am gravierendsten dürfte jedoch der Umstand sein, dass Sparer einen Kaufkraftverlust erleiden, wenn sie angesichts hoher und steigender Inflationsraten einen Teil ihres Einkommens nicht sofort konsumieren, sondern sparen und auf der Bank anlegen oder festverzinsliche Wertpapiere erwerben. Je höher die Inflationsrate ist, desto größer sind die Kaufkraftverluste und desto geringer ist der Anreiz für die Sparer, ihr Geld den Banken bzw. Investoren zur Verfügung zu stellen. Damit aber verringern sich die Möglichkeiten der Banken, Kredite zu vergeben. Hieraus resultiert eine Kreditklemme mit negativen Konsequenzen für die Investitionen und damit auch eine Beeinträchtigung der Beschäftigung und des Wachstums. Stattdessen kommt es zur Flucht in Betongold, also zu einer verstärkten Nachfrage nach Immobilien. Investitionen zur Erhöhung der Produktionskapazitäten bzw. zum Ersatz abgeschriebener Produktionsanlagen können hingegen nicht mehr finanziert werden. Damit kommt es zu einer Verringerung des gesamtwirtschaftlichen Produktionsapparates, also auch zu einer Verringerung der Produktion. Die Wirtschaftsleistung der Gesellschaft geht zurück, das Bruttoinlandsprodukt schrumpft und die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Mittel- und langfristig sind von einem generellen Anstieg des Preisniveaus daher negative Auswirkungen auf Produktion und Beschäftigung zu erwarten.
Die bisherigen Ausführungen haben die Konsequenzen einer hohen oder steigenden Inflationsrate untersucht. Es ging also um die Frage, was passiert, wenn das Preisniveau einer Volkswirtschaft stark ansteigt. Wie jedoch erwähnt, sind hohe Inflationsraten frühestens ab 2012 zu erwarten, sodass sich die Wirtschaftspolitik auf den ersten Blick gegenwärtig noch nicht mit dem Inflationsproblem beschäftigen müsste. Tatsächlich aber stellt nicht nur die Inflation an sich ein Problem dar, sondern schon die Erwartung, dass es in absehbarer Zukunft zu einer Inflation kommen könnte. Wenn die Wirtschaftsakteure befürchten, dass zukünftig das gesamtwirtschaftliche Preisniveau steigt, werden sie bereits in der Gegenwart Maßnahmen ergreifen, um sich gegen die damit verbundenen Kaufkraftverluste abzusichern. Entsprechende Maßnahmen sind Geldanlagen in relativ inflationsgeschützten Vermögenswerten, also vor allem Immobilien, Aktien und Rohstoffe. Die seit März 2009 wieder rasant steigenden Aktienkurse und die anziehenden Rohstoffpreise darauf ebenso wie der nach wie vor hohe Goldpreis darauf hin, dass Anleger diese theoretischen Absicherungen auch tatsächlich anwenden. Damit aber werden Gelder, die für Kredite zur Finanzierung von Investitionen benötigt werden, immer knapper. Zudem bauen sich mit den steigenden Aktienkursen und Rohstoffpreisen neue Spekulationsblasen auf (vgl. ausführlicher Petersen 2009), deren Platzen gravierende negative Konsequenzen für die Realwirtschaft haben.
Auch wenn es angesichts der zahlreichen Konjunkturrisiken jetzt noch zu früh ist für eine Abkehr von der expansiven Geldpolitik, müssen die möglichen Inflationsgefahren schon heute mitgedacht und antizipiert werden. Für die Zentralbanken bedeutet dies, dass sie möglichst zeitnah eine glaubhafte Strategie zur Beendigung der Politik des billigen Geldes entwickeln und diese der Öffentlichkeit vorstellen (vgl. Tesfaselassie 2009, S. 4). Andernfalls droht die Gefahr, dass erstens die Inflationsangst weltweit zu einer Kreditklemme führt, die den globalen Konjunkturaufschwung abwürgt, und dass zweitens das Platzen der nächsten Spekulationsblasen bevorsteht. Beides würde eine neue Rezession der Weltwirtschaft hervorrufen, die dann aber auf leere Staatskassen trifft.
Dr. Thieß Petersen ist Diplom-Volkswirt aus Gütersloh.
Petersen, T., Die nächste Blase kommt bestimmt - Im Fokus: Spekulationen, in: economag.de, Ausgabe 05/2009.
Tesfaselassie, M., Looking Forward: Exiting Unconventional Monetary Policy, Kiel Policy Brief No. 13, Kiel 2009 (http://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/politikberatung/kiel-policy-brief/kiel_policy_brief_13.pdf).
Wohltmann, H.-W., Grundzüge der makroökonomischen Theorie, 5. Aufl., München/Wien 2007.