Betriebswirtschaftslehre
Wann macht ein Unternehmen Gewinn? Diese Frage kann durch die Break-Even-Analyse beantwortet werden. Unser Controlling-Fachmann aus der Lausitz erklärt kurz und bündig, was dahinter steckt und welche Fragen sich mit diesem betriebswirtschaftlichen Instrument - das jeder Betriebswirt kennen muss - beantworten lassen.
Von Professor Dr. rer. pol. Hans Jung, Hochschule Lausitz
Die Gewinnschwelle, auch Break-Even-Point genannt, ist der Punkt (der Auslastungsgrad), in dem die Kosten den Erlösen entsprechen. In diesem Punkt macht ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust. Mit Hilfe der so genannten Break-Even-Analyse kann die Gewinn- und Verlustzone identifiziert werden.
Diese Analyse gibt zudem Antworten auf die folgenden Fragen:
Rechnerisch stellt der Break-Even-Point den Schnittpunkt der Kosten- (K = Kf + Kv) und Erlöskurve (E = e * x) dar. Die Kostenkurve berücksichtigt dabei neben den variablen auch die fixen Kosten.
Die folgenden Abbildungen zeigen die grafische Bestimmung des Break-Even-Points ebenso wie beispielhaft die Auswirkungen bei einer Fixkosten- oder Erlössteigerung:
Professor Dr. rer. pol. Hans Jung lehrt an der Hochschule Lausitz Betriebswirtschaftslehre und Personalmanagement.