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Lastenheft und Pflichtenheft

Das Lastenheft des Auftraggebers beschreibt die Zielsetzungen, Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen eines Projekts und bedient sich dabei der Dokumentation des Ist-Zustands mit anschließender Erläuterung des Soll-Zustands. Es soll dem Auftragnehmer eine detaillierte Aufgabenbeschreibung liefern, auf deren Basis der Auftragnehmer einen Lösungsvorschlag entwickelt. Im Lastenheft werden die Anforderungen an das zu liefernde Produkt (Spezifikation) bzw. an die Dienstleistung beschrieben. Das Pflichtenheft wird nach der Auftragsvergabe vom Auftragnehmer erstellt. Es enthält das Lastenheft und beschreibt, wie die Anforderungen erfüllt werden. Der Auftragnehmer prüft die Realisierbarkeit und Widerspruchsfreiheit der im Lastenheft genannten Anforderungen. Das Pflichtenheft wird vom Auftraggeber genehmigt und wird damit Teil des Vertrags.

Aufbau eines Lastenhefts:

1. Aufgabenstellung

- Anlass/Symptome
- Ziel des Projekts/ des Vorhabens
- Kurzbeschreibung des Projekts
- Eckdaten für das Projekt (Zeit/Mittel/personelle Ressourcen

2. Unternehmen

- Branche, Produkte, Rechtsform, Größe
- Wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen

3. Ist-Zustand

- Einbindung des Vorhabens in die Gesamtstrategie
- bereits durchgeführte, weitere geplante Aktivitäten
- Beschreibung der betroffenen Abläufe und Zuständigkeiten
- Darstellung der Schnittstellen

4. Soll-Zustand

Literatur:

Melzer-Ridinger, Ruth: Supply Chain Management, 275 Seiten, 2007
[Dieser Titel bei Oldenbourg]


 

 

 

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