Voraussetzung einer anforderungsgerechten Entlohnung ist eine Arbeitsbewertung. Ihre Aufgabe ist es, eine Staffelung der Arbeitsentgelte nach dem Schwierigkeitsgrad der einzelnen Tätigkeiten, d.h. nach der Höhe der geistigen und körperlichen Anforderungen an die Fähigkeiten der Arbeitskraft, durchzuführen. Der Schwierigkeitsgrad wird auch von erschwerenden Umwelteinflüssen wie Lärm, Rauch, Temperatur etc. mitbeeinflusst. Die Arbeitsbewertung kann entweder auf Erfahrungs- und Beobachtungswerten basieren, die die Anforderungen der unterschiedlichen Tätigkeiten im Verhältnis zueinander sehen, oder aber es wird ein Arbeitsbewertungsverfahren eingesetzt. Dieses erfasst und misst die objektiv feststellbaren Schwierigkeitsgrade, die bei den einzelnen Arbeitsplätzen oder Arbeitsvorgängen auftreten (Vgl.Tätigkeitsanalyse)
Specht, Olaf; Schweer, Hartmut; Ceyp, Michael: Markt- und ergebnisorientierte Unternehmensführung für Ingenieure + Informatiker, 644 Seiten, 2005
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