Die statischen Verfahren der Investitionsrechnung (z.B.Kostenvergleichs- oder Gewinnvergleichsrechnung) berücksichtigen nicht nur den Zeit- und Zinseszinsaspekt unzureichend, sondern sie tragen durch das Rechnen mit Durchschnittswerten auch folgenden Sachverhalten nicht hinreichend Rechnung, die bei großen Investitionsvorhaben mit langer Nutzungsdauer sowie wesentlichen Auswirkungen auf die Leistungen und Einnahmen stark ins Gewicht fallen: Unterschiedliche Kapitalbindung und unterschiedliche Überschüsse einzelner Perioden, unterschiedliche Nutzungsdauer und Möglichkeiten alternativer Kapitalverwendung.
Specht, Olaf; Schweer, Hartmut; Ceyp, Michael: Markt- und ergebnisorientierte Unternehmensführung für Ingenieure + Informatiker, 644 Seiten, 2005
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