Wenn für mögliche Datenabweichungen Wahrscheinlichkeiten angegeben werden können, besteht die Möglichkeit, mit dem Verfahren der Monte-Carlo-Simulation eine Wahrscheinlichkeitsverteilung des Kapitalwertes oder Internen Zinsfußes in Form einer Risikokurve zu ermitteln, d.h. aufzuzeigen, in welcher Bandbreite der Kapitalwert oder Interne Zinsfuß liegt. Lesourne schreibt: ?Die Monte Carlo Methode kann angewandt werden, wenn man das Verhalten eines Systems mit Zufallsvariablen untersucht. Sie besteht in der Wiederholung einer großen Reihe von fiktiven Versuchen, ausgehend von Zufallszahlen, deren Häufigkeiten den Wahrscheinlichkeitsverteilungen des Projektes entsprechen.? Eine in der Praxis schwer zu verifizierende Prämisse. Es ist also vor nur scheinbarer Zuverlässigkeit der Vorhersagen zu warnen.
Specht, Olaf; Schweer, Hartmut; Ceyp, Michael: Markt- und ergebnisorientierte Unternehmensführung für Ingenieure + Informatiker, 644 Seiten, 2005
[Dieser Titel bei Oldenbourg]