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Filibuster

Die durch das Prinzip uneingeschränkter Redezeit im Senat ermöglichte Praxis, die Abstimmung über eine Gesetzesvorlage durch Dauerreden zu verzögern oder zu verhindern. Das filibuster wurde während der 1960er Jahre insbesondere von Senatoren der Südstaaten praktiziert, die die Bürgerrechtsgesetze zu Fall bringen wollten. Die Einführung des cloture-Verfahrens hat zu einer Beschränkung dieser Praxis geführt.

Literatur:

Jäger, Wolfgang; Haas, Christoph M.; Welz, Wolfgang (Hrsg.): Regierungssystem der USA, 551 Seiten, 2007
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