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RFID

"Radio Frequency Identification" auch Transpondertechnologie - auf der Basis von Funkwellen arbeitende Technologie zur berührungslosen, umfassenden Identifizierung von Objekten und Erfassung von Daten jeglicher Art. Alle notwendigen Produktinformationen (Hersteller, Artikelnummer, Gewicht, Charge) sind auf einem einzigen Etikett enthalten und für alle Stationen der supply chain abrufbar. RFID könnte sich als Konkurrenz zum bislang eingesetzten Produktkennzeichnungssystem, dem Barcode, entwickeln. Der RFID-Tag kann mehr Informationen speichern als der EAN-Code, mittels dem Electronoc Product Code (EPC) - eine weltweit gültige Seriennummer - lässt sich jeder registrierte Artikel individuell kennzeichnen, während der EAN-Code nur die Art des Produkts identifiziert werden kann. Der Transponder ist schneller lesbar und benötigt keine Sichtverbindung zum Lesegerät. Allerdings ist der Einsatz von RFID im vergleich zu Barcodes noch sehr teuer. Einsatzmöglichkeiten von RFID in der Logistik: Behältermanagement: Mehrwegbehälter und -Ladeeinheiten können verwaltet und ihr Durchlauf durch die supply chain verfolgt werden,; Sicherung der lückenlosen à Rückverfolgbarkeit besonders bei Lebensmitteln, Beobachtung des Bearbeitungs- und Sendungsstatus eines Produkts oder einer Sendung, Vermeidung von Diebstahl, Beschleunigung und Automatisierung der Ein- und Auslagerungsprozesse durch eine Pulkerfassung aller ausgehenden Artikel auf einer Palette.

Literatur:

Melzer-Ridinger, Ruth: Supply Chain Management, 275 Seiten, 2007
[Dieser Titel bei Oldenbourg]


 

 

 

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