Zum Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Wertpapieroptionsgeschäft

Form des börsenmäßigen Terminhandels in Wertpapieren, bei dem zwischen Kaufoption und Verkaufsoption zu unterscheiden ist. Bei der Kaufoption kann der Käufer innerhalb einer bestimmten Frist (Optionsfrist) vom Stillhalter jederzeit eine bestimmte Zahl von Wertpapieren zu einem bei Vertragsabschluss vereinbarten Kurs (Basispreis) beziehen. Bei der Verkaufsoption kann der Käufer innerhalb der Optionsfrist jederzeit eine bestimmte Zahl von Wertpapieren an den Stillhalter zum Basispreis liefern. Der Käufer zahlt bei Abschluss des Optionsgeschäfts einen bestimmten Betrag (Optionspreis) an den Stillhalter. Der Käufer kann sein Bezugs- bzw. Lieferungsrecht aus der Option ausüben oder einfach verfallen lassen oder auch verkaufen.

Literatur:

Bitz, Michael; Stark, Gunnar: Finanzdienstleistungen, 635 Seiten, 2008
[Dieser Titel bei Oldenbourg]


 

 

 

.
.