Das Zustands-Grenzpreismodell (?ZGPM?) erlaubt erstens die Bewertung beliebiger unsicherer Zahlungsströme auf unvollkommenen Märkten und aus ihm läßt sich zweitens durch zusätzliche Annahmen sowohl die approximative Dekomposition als auch die arbitragefreie Bewertung entwickeln. Damit bildet das ZGPM die Basis einer vereinheitlichten Investitions- und Finanzierungstheorie. Einem direkten Einsatz des theoretisch allgemein anwendbaren ZGPM als Entscheidungsmodell steht allerdings das ungelöste Problem entgegen, die unüberschaubare Anzahl möglicher Zustände zu beherrschen.
Hering, Thomas: Unternehmensbewertung, 320 Seiten, 2005
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