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Wahlproblem

Es handelt sich hier um Wahlentscheidungen zwischen zwei (oder mehreren) sich gegenseitig ausschließenden Objekten. Hierbei schließen sich Investitionen unter der Prämisse des vollkommenen Kapitalmarkts niemals aus finanziellen Gründen aus, weil annahmegemäß alle Projekte mit positivem Kapitalwert zum Kalkulationszins finanziert werden können. Das Wahlproblem resultiert immer nur aus technischen Gründen (z.B. alternative Ausgestaltungsformen eines Fertigungsprozesses oder Vertriebsweges). Die absolute Interpretation des Kapitalwerts als Entnahmemöglichkeit begründet unmittelbar die Wahlregel bei vollkommenem Kapitalmarkt: Von mehreren sich gegenseitig ausschließenden Objekten ist dasjenige vorteilhaft, welches den größten nichtnegativen Kapitalwert aufweist. Dieses Prinzip läßt sich für eine Wahlregel auf dem unvollkommenen Kapitalmarkt verallgemeinern.

Literatur:

 

 

 

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