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Value Chain Analysis

Value Chain Analysis (Analyse der Wertschöpfungskette)

Geht zurück auf PORTER (Wettbewerbsvorteile - Spitzenleistungen erreichen und behaupten. 4. Aufl. Frankfurt 1989). Die Wertschöpfungskette eines Unternehmens ist eine Kette von wertsteigernden Aktivitäten. Die Gewinnspanne resultiert aus der Differenz der Kosten der Wertschöpfungsaktivitäten und dem am Markt gemessenen Kundennutzen (Marktpreis). Die Wertschöpfungskettenanalyse folgt dabei nicht den Prinzipien der Kostenartenrechnung und nicht der Untergliederung des Unternehmens in Funktionsbereiche. Zweck des Analyseinstruments ist eine wettbewerbs- und kundennutzenorientierte Unternehmensanalyse, d.h. alle Unternehmensaktivitäten werden im Hinblick auf ihren Beitrag zur Befriedigung der Kundenbedürfnisse untersucht. Porter unterscheidet bei den Wertschöpfungsaktivitäten zwischen primären und unterstützenden Aktivitäten. Zu den primären zählen Eingangslogistik, Produktion, Marketing&Vertrieb, Ausgangslogistik und Kundendienst. Zu den unterstützenden Aktivitäten zählen die Beschaffung, Technologieentwicklung, Unternehmensinfrastruktur, Personalwesen. Innerhalb jeder der neun Kategorien fallen mehrere Aktivitäten an, die Bausteine von Wettbewerbsvorteilen bilden. Die Art und Weise, wie eine Aktivität ausgeführt wird, beeinflusst die Kosten und Effektivität anderer wertschöpfender Aktivitäten.

Die Analyse der Wertschöpfungskette zwingt das Unternehmen, prozessorientiert zu denken und ihre besondere Aufmerksamkeit auf die Aktivitäten zu richten, die für die Entstehung der Kosten verantwortlich sind.

Literatur:

Melzer-Ridinger, Ruth: Supply Chain Management, 275 Seiten, 2007
[Dieser Titel bei Oldenbourg]


 

 

 

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