Mathematische Gleichung die anstelle von Variablen (x,y,z) vollständige Funktionen und deren Ableitungen (Veränderungsraten) enthält. Eine Differentialgleichung beschreibt indirekt den Verlauf der beteiligten Funktion(en), da aus dem gleichzeitigen Auftreten der Funktion und iher Ableitung (Veränderung) die Funktion eindeutig bestimmt wird. Differentialgleichungen werden bei praktischen Berechungen zunächst in gewöhliche (lineare) Gleichungssysteme transformiert. Daraus werden dann Stabilitätsanalysen und Computersimulationen gewonnen. Daher spielt hier die Theorie der linearen Algebra (inklusive Eigenwerten und Eigenvektoren) eine zentrale Rolle.
Thoma, Beat: Dynamische Prozesse in der Ökonomie und an den Finanzmärkten, 272 Seiten, 2000
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