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E-Commerce: Schuhe in Übergrößen und Untergrößen sind gefragt

Der Handel im Netz hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Neben übergroßen „Alles-Verkäufern“ profitieren nun insbesondere Nischensegmente. Dieser Artikel geht dem Phänomen anhand des Beispiels Schuhe in Über- und Untergrößen auf den Grund.

Welchen Markt gibt es für Schuhe in Größen außerhalb der Norm?

Tatsächlich ist der Markt für Schuhe in unter- oder überdurchschnittlichen Größen nicht so klein, wie man denkt. Man sollte hierbei bedenken, dass Menschen mit kleinen oder sehr großen Füßen oftmals leider trotzdem zu konventionellen Größen greifen, um ein modisches Modell (mit entsprechend schmerzhaften Begleiterscheinungen) tragen zu können. Dieses ungenutzte Potential haben Shops wie www.horsch-shop.de erkannt. Bei Horsch finden Kunden sowohl übergroße als auch kleine Schuhgrößen und müssen dabei nicht auf den modischen Aspekt verzichten.

Das war bislang eine absolute Seltenheit: Wer etwa sehr große Füße hat, konnte sich höchstens beim Schuhmacher teure Einzelanfertigungen zulegen. Dass diese dann nicht immer dem modischen Zeitgeist entsprachen, erklärt sich von selbst. Man kann daher davon ausgehen, dass sich Schuhgrößen abseits der Norm gut verkaufen, da eine relativ breite Käuferschicht hier eine Nachfrage bedient sieht, für die es bislang so gut wie gar kein Angebot gab.

Wie findet man seine Schuhgröße heraus?

Ein Problem in diesem Zusammenhang: Viele Menschen wissen gar nicht, welche Schuhgröße sie eigentlich haben. Das liegt zuweilen daran, dass eine Art kollektiver Mythos existiert, der besagt, dass die Füße nach der Volljährigkeit nicht mehr wachsen. Dem ist aber nicht so. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Füße bei vielen Menschen sogar noch zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr ein wenig wachsen. Viele Menschen tragen also ein Leben lang die falsche Schuhgröße, weil sie einfach nie wieder nachgemessen haben. Wer das Gefühl hat, dass er selbst nach kleinen Fußmärschen überdurchschnittlich oft mit Blasen, Schwellungen oder Rötungen an den Füßen zu kämpfen hat, sollte definitiv einmal das Maßband anlegen.

Des Weiteren sollte man beachten, dass für Freizeitschuhe andere Gesetze gelten als beispielsweise für Sportschuhe. Wer zum Beispiel Laufschuhe kauft, muss ein wenig mehr Platz für den Fuß einplanen. Dieser wird bei Betätigung stark durchblutet und wird somit tatsächlich ein Stück größer. Zu viel Weite sollte es im „Fußraum“ dann aber auch nicht sein: Sitzt der Schuh zu locker, kann man darin viel leichter umknicken. Das kann insbesondere dann fatal ausgehen, wenn man – wie beim schnellen Laufen – etwas kräftiger auftritt als üblich. Wer ein Leben lang die falsche Schuhgröße kauft, riskiert seine Gesundheit.

Von vergleichsweise einfachen Beschwerden bis hin zu ausgewachsenen Haltungsschäden kann das Tragen falscher oder schlechter Schuhe teils ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Daher ist es sehr zu begrüßen, dass immer mehr Händler im E-Commerce den Handel mit vermeintlichen Nischenprodukten zur Maxime erklären.

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