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Erfolgreiches Newsletter-Marketing umsetzen

Bereits seit Jahren hält sich das Gerücht, dass Newsletter-Marketing in Zeiten der sozialen Medien nicht mehr so effektiv sei wie früher. Die Realität sieht jedoch anders aus. Newsletter-Marketing ist eine der besten Möglichkeiten, die Kundenbindung zu stärken. Noch dazu ist es äußerst kostengünstig und ermöglicht die Messung konkreter Erfolge. Vermutlich jeder kennt es jedoch auch, wenig informative oder relevante Newsletter sofort wieder abzubestellen oder in den Spam-Ordner zu verbannen. Damit ein Newsletter wirklich gut ankommt, gibt es nämlich die eine oder andere Sache zu beachten. Wir erklären, was Sie tun müssen, damit Ihr Newsletter auch tatsächlich gelesen wird.

Darum ist Newsletter-Marketing in 2021 unverzichtbar

Auch wenn das Social-Media-Marketing immer größeren Einfluss bekommt, ist das E-Mail-Marketing seit Jahren einer der wichtigsten Kommunikationskanäle. Warum ist das so? Zum einen gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, um die Kundenbindung zu stärken. Natürlich ist es wichtig, stetig neue Kunden zu akquirieren. Dennoch führt es zu ungleich höheren Verkaufserfolgen, wenn durch Retention Marketing Stammkunden gehalten werden. Der E-Mail-Kontakt eignet sich deswegen so gut dafür, Bestandskunden weiterhin zu begeistern, weil er ungleich persönlicher und nahbarer als andere Werbeformen ist.

Kunden fühlen sich direkt angesprochen und mit Hilfe moderner Marketing-Tools ist es möglich, eine sehr genaue Zielgruppenanalyse durchzuführen. Davon abgesehen steigt auch die Anzahl der Menschen an, die eine E-Mail-Adresse besitzen. Aktuell handelt es sich dabei um fast die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung. Im Gegensatz zu einem Medium wie Instagram, Twitter oder Facebook werden somit deutlich mehr potenzielle Kunden erreicht.

So funktioniert gutes E-Mail-Marketing

Sowohl bei E-Mails als auch bei Print Mailings gilt: Auf den Inhalt kommt es an. Davon abgesehen gibt es jedoch auch formale Anforderungen, die stimmen sollten.

Nutzen Sie ein professionelles Newsletter-Tool

Wenn Ihre Empfängerliste noch sehr klein ist, gehen Sie möglicherweise davon aus, dass ein Newsletter-Tool unnötig sei. Das ist jedoch nicht der Fall! Nicht nur ermöglicht ein Marketing-Tool automatisiertes Versenden von Nachrichten, es spart auch Zeit und reduziert Schreibfehler beim Abtippen der E-Mails. Des Weiteren werden E-Mails, die von den Servern großer Marketing-Software-Anbieter verschickt werden, als vertrauenswürdig eingestuft und landen so seltener im Spam-Ordner.

Formulieren Sie einen starken Call-to-Action

Der beste Newsletter ist nutzlos, wenn Leser sich anschließend aus dem E-Mail-Postfach ausloggen, ohne tätig geworden zu sein. Aus diesem Grund sollte jeder Newsletter, genau wie jede Website, die Sie selbst erstellen, stets einen Call-to-Action-Button mit einer konkreten Handlungsanweisung besitzen. Diese wird kurz, prägnant und klar formuliert. Es kann darum gehen, sich im Online-Shop umzusehen, einen Blogartikel zu lesen oder eine E-Mail zu schreiben. Wichtig ist nur, dass der Call-to-Action sofort ins Auge sticht und eine gewisse Dringlichkeit verdeutlicht. Dafür wird er optimalerweise im ersten Drittel des Newsletters eingebracht und setzt sich auch farblich von seiner Umgebung ab.

Was drauf ist, ist auch drin: Die Betreffzeile

Die Betreffzeile ist ein Element des Newsletters, das auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte. Letztendlich entscheidet sie nämlich, ob eine E-Mail geöffnet wird oder ob sie ungelesen im Papierkorb verschwindet. Rein formal liegt der Nutzen der Betreffzeile darin, dem Leser zu vermitteln, worauf er sich einlässt, wenn er die E-Mail öffnet. Sie beinhaltet eine kurze Zusammenfassung des Inhalts. Zum anderen sollte sie auch die Neugier des Lesers wecken, indem sie deutlich macht, welchen Nutzen dieser davon hat, die E-Mail zu lesen. Finden Sie daher eine Betreffzeile, die individuell und auffallend ist. Fassen Sie sich dabei kurz – in mobilen Ansichten werden Betreffzeilen oft sogar zusätzlich gekürzt.

Testen Sie den besten Versandzeitraum

Je nachdem, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Newsletter ansprechen möchten, kann ein anderer Versandzeitraum sinnvoll sein. Die perfekte Lösung gibt es vermutlich nicht. Über gezielte A/B-Tests können Sie selbst herausfinden, welche Uhrzeit am erfolgversprechendsten ist. Grundsätzlich gilt, dass Sie bei B2B-Kontakten innerhalb der Arbeitszeit versenden sollten – also etwa zwischen 9 und 17 Uhr. Montags und freitags eignen sich eher weniger gut als Versandtage: Freitag gehen viele Mitarbeiter bereits nach dem Mittagessen nach Hause, Montag hat sich oft viel Papierkram über das Wochenende angesammelt.

Daher gehen Newsletter an diesen Tagen eher einmal unter. Auch kurz vor Feierabend sollten Sie nichts mehr schicken, da hier die Aufmerksamkeit meist bereits vermindert ist. Optimal ist die Zeit nach der Mittagspause – die Laune ist hier meist gut, der Geist etwas ausgeruht. Bei B2C-Kunden eignet sich die Zeit zwischen 7 und 9 Uhr gut, da viele Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit unterwegs sind. Auch am Nachmittag und Abend werden von diesen Kunden Newsletter gelesen.

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