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Fortbildung zum Betriebswirt: Das muss man zur Weiterbildung wissen

Wer sich im Laufe seines Berufslebens weiterbilden möchte, der wird früher oder später das Angebot von berufsbegleitenden Fortbildungen für sich prüfen. Eine besonders vielseitig nutzbare Weiterbildung ist jene zum Betriebswirt. Für wen sich diese Fortbildung anbietet, welche Berufsmöglichkeiten sich daraus ergeben und was die Inhalte sind, das erfährt man hier.

Fortbildung zum Betriebswirt: die wichtigsten Fakten

Bei der Fortbildung zum geprüften Betriebswirt handelt es sich um eine berufliche IHK-Weiterbildung mit entsprechend anerkanntem Zertifikat nach Bestehen der abschließenden Prüfungen. Die IHK-Fortbildung zum Betriebswirt richtet sich vor allem an ausgebildete Kauffrauen und Kaufmänner, welche durch zusätzliche Kompetenzen neue Aufgabenbereiche in ihrem Arbeitsumfeld und Führungsverantwortung übernehmen möchten. Der staatlich geprüfte Betriebswirt ist eine der höchsten Abschlüsse, die man auf nicht-akademischem Weg erlangen kann. Abgeschlossen wird die Weiterbildung mit einer Prüfung durch die IHK, welche sich aus einem schriftlichen Prüfungsteil, einer mündlichen Prüfung und einer projektbezogenen Prüfung zusammensetzt.

Aufbau der Weiterbildung zum Betriebswirt

Eine Fortbildung zum Betriebswirt lässt sich in der Regel berufsbegleitend absolvieren. Hierzu finden je nach Anbieter Seminare online oder in Präsenz statt und das meistens an ein bis zwei Abenden in der Woche und gelegentlich an Wochenenden oder in einzelnen Blockseminaren. Das bietet Teilnehmern die Möglichkeit, sich beruflich weiterzubilden und dadurch die eigenen Karrierechancen zu verbessern, ohne während der Weiterbildungsphase auf ein sicheres Gehalt verzichten zu müssen. Möglich ist es jedoch auch, die Fortbildung während der Elternzeit oder einer Berufspause aufgrund anderer Ursachen zu absolvieren, um später wieder gut in das Berufsleben einsteigen zu können.

Inhalte der Fortbildung

Inhaltlich vermittelt die Fortbildung den Teilnehmern tiefgreifende betriebswirtschaftliche und kaufmännische Kenntnisse. Dazu gehört beispielsweise die Vermittlung von Kompetenzen, um unternehmensspezifische Strategiefelder zu erfassen und zu gestalten, um finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen zu bewerten, nationale oder internationale Leistungsprozesse zu steuern und von der Planung über die Steuerung bis zur Überwachung verschiedene Prozesse in einem Unternehmen zu steuern. Neben den theoretischen Lerninhalten ist üblicherweise auch eine Projektarbeit Teil der Fortbildung zum Betriebswirt.

Welche Berufschancen ergeben sich aus dieser Weiterbildung?

Ausgebildete Betriebswirte können in Unternehmen beinahe aller Branchen beruflich Fuß fassen und dabei in sehr unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt werden. Dazu gehören in erster Linie das Steuerwesen, Marketing, Controlling, Personalwesen und Rechnungswesen. Hier übernehmen sie vor allem strategische Führungsaufgaben mit einer entsprechend hohen Verantwortung und attraktiven Vergütung. Während einige Absolventen sich beruflich neu orientieren möchten, suchen andere Teilnehmer der Fortbildung eine Möglichkeit, um im eigenen Unternehmen einen attraktiver bezahlten Posten mit abwechslungsreichen Aufgaben zu übernehmen.

Allerdings bietet sich eine Fortbildung zum Betriebswirt auch für jene Personen an, die sich in naher Zukunft selbstständig machen und dazu das notwendige betriebswirtschaftliche Wissen erlangen möchten. Dieses ist eine wichtige Basis für beruflichen Erfolg als Selbstständiger.

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