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Finanzen & Börse

Geld sinnvoll anlegen: Welche Anlageformen eignen sich?

Kapital anlegen und damit finanziell die eigene Zukunft abzusichern ist für viele Privatpersonen ein wichtiges Thema. Seit einiger Zeit erhalten Sparer auf Tagesgeldkonten nur noch sehr geringe Zinsen, was das Sparen wenig attraktiv macht. Alternativ dazu eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten der Kapitalanlage und nicht alle eignen sich für jeden Anlagetyp. Unsere Übersicht stellt sinnvolle Geldanlagen vor.

Gold und Silber als sichere Anlageform

Wer beim Anlegen seiner eigenen Ersparnisse vor allem auf Sicherheit setzen und sich um die getätigte Anlage nicht fortwährend kümmern möchte, der kann Anlagemünzen aus Gold & Silber erwerben. Sowohl Gold als auch Silber gelten auf dem Weltmarkt als vergleichsweise sichere Kapitalanlage. Zwar unterliegt auch der Goldpreis gewissen Schwankungen, diese regulieren sich auf mittelfristige Sicht bisher jedoch immer. Außerdem lassen sich im persönlichen Bedarfsfall Anlagemünzen sehr unkompliziert veräußern und somit zu wieder zu verfügbarem Kapital umwandeln. Idealerweise wartet man beim Kauf von Anlagemünzen einen günstigen Kurs ab und erzielt dadurch den größtmöglichen Vorteil.

Investmentfonds für risikobereite Anleger

Die Risikoneigung von Investmentfonds kann sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb sie sich als Geldanlage vor allem für Personen eignen, die grundsätzlich zu einem gewissen Risiko bereit sind und ihr eingesetztes Kapital schlimmstenfalls ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten abschreiben können. Je höher dieses Risiko ausfällt, desto höher sind selbstverständlich die Gewinnmöglichkeiten. Ein Nachteil bei der Investition in Aktien oder Investmentfonds ist die Komplexität dieser Anlageform.

Um hierbei eine gewinnbringende Anlagestrategie zu entwickeln, ist eine intensive Beschäftigung mit der Thematik unverzichtbar. Unabhängige Anlageberater können diese Wissenslücke zwar schließen, erhalten für die Vermittlung von Anlagefonds jedoch eine Provision, welche das eigene Investitionsbudget schmälert.

Immobilien als langfristige Investitionsmöglichkeit

Investitionen in Immobilien werden gerne auch als Betongold bezeichnet und das liegt nicht zuletzt daran, dass Immobilienpreise vor allem in Großstädten seit vielen Jahren kontinuierlich steigen. Immobilien eignen sich als Kapitalanlage jedoch erst ab einer vergleichsweise hohen Anlagesumme, die nicht jede Privatperson aufbringen kann oder möchte. Außerdem sind damit auch gewisse Verpflichtungen verbunden. Wer beispielsweise ein Mietshaus kauft, der muss sich als Vermieter um die klassischen Themen wie Schadensbeseitigung, Neuvermietung bei Auszug und Instandhaltung kümmern. Steuerlich und rechtlich ist die Sachlage hier für Laien eher kompliziert und erfordert in der Regel externen Beistand von Experten.

Das lässt sich umgehen, indem man eine Verwaltungsgesellschaft mit der Immobilienbetreuung beauftragt. Hiermit sind jedoch Kosten verbunden. Allerdings kann auch der Kauf einer Immobilie zum Eigenbedarf als Kapitalanlage gesehen werden. Wird das Haus zunächst als Familie genutzt, kann es in höherem Lebensalter veräußert und der Erlös für die Finanzierung des Lebensabends genutzt werden. Immobilien sind deshalb eine sehr langfristige Kapitalanlage und lassen sich nicht kurzfristig wieder zu Geld machen, ohne dass entsprechende Gebühren anfallen.

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Heinrich Gellertshausen