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Hybride Events: Die Zukunft der Veranstaltungsbranche?

Obwohl die Veranstaltungsbranche schwierige Monate hinter sich hat, stehen die Zeichen auf Zukunft. Grund dafür sind ausgerechnet die Entwicklungen, die sich inmitten der Krise stärker denn je in den Vordergrund gespielt haben.

Events auf mehreren Ebenen – Vorteile liegen auf der Hand

Der Begriff Eventmanagement ist schnell in die Runde geworfen, erfordert aufgrund der Entwicklung der Branche jedoch immer mehr den Blick aufs Detail. Denn genau so, wie eine Fachmesse, eine Firmenfeier und eine Konferenz keineswegs dieselbe Art von Veranstaltung sind, so stark kommt inzwischen auch das Internet als treibender Faktor hinzu. Dies bewirkt einen grundlegenden Wandel im Markt. Mit den neuen Chancen entstehen auch neue Herausforderungen; die Abgrenzungen zwischen altbekannten Kategorien funktionieren längst nicht mehr durchgehend und durch den Einfluss virtueller Veranstaltungen ist eine neue Ebene der Konnektivität erreicht.

Die führenden Namen haben diesen Trend erkannt und sich entsprechend aufgestellt, moderne Nomenklatur inklusive. So gilt beispielsweise die Agentur East End als Experte für hybride Events, wenn auch nicht ausschließlich. Die Kombination von Live- und virtuellen Online-Elementen spiegelt dabei den Zeitgeist treffend wider. Denn notgedrungen feierten Zusammenkünfte via Internet bereits 2020 plötzlich die Hauptrolle und in den ersten Monaten des neuen Jahres geht es auf dieselbe Weise weiter. Der Zeitpunkt, um den Fokus auf hybride Events zu legen, ist damit keineswegs verfrüht, sondern fast schon überfällig. Die derzeitige Krise kann folglich als Beschleuniger verstanden werden.

Pandemie stärkt neue Trends dauerhaft

Schließlich werden viele Grundsätze des Wirtschaftslebens auch nach der Pandemie noch existieren. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass Vertrauen den Verkauf ankurbeln kann – und dass der Dialog hierfür ein entscheidender Faktor sein kann. Hybride Events setzen genau dort an: Sie bieten einerseits die schnelle, grenzenlose Kommunikation aller Teilnehmer unabhängig vom Standort, gleichzeitig jedoch die reale Präsenz, mit der sich Vertrauensverhältnisse wesentlich besser aufbauen lassen. Die Offline-Veranstaltung bietet dabei die Grundlage, da sie oftmals unverzichtbar ist.

Die virtuellen Tools kommen ergänzend dazu, als verstärkender Effekt im Nachgang, um die neuen Bindungen dauerhaft zu stärken. Ganz neu ist dieses Konzept keineswegs; die Potenz der Online-Möglichkeiten ist aufgrund der Umstände jedoch sprunghaft angestiegen, sodass deren Wirkung auch in der Ära danach umso stärker genutzt werden kann. Zusammen mit weiteren Faktoren wie Kosten- und Zeiteffizienz ergibt sich daraus ein Trend, der nicht mehr umkehrbar ist. Sowohl für Event-Profis als auch Teilnehmer bieten sich damit spannende neue Gelegenheiten für die Zukunft und alle Beteiligten sind gut beraten, sich schon heute damit zu befassen.

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