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Produktinformationsmanagement: Akeneo vs Pimcore im Vergleich

Auf dem Markt für Produktinformationsmanagement-Systeme (PIMs) herrschte lange Zeit eine gewisse Eintönigkeit: Akeneo PIM galt als Standard für für viele Betreiber oder Eigentümer eines Online-Shops. Seit kurzem gibt es aber einen Herausforderer. Dieser Artikel zeigt, ob er es mit dem Platzhirsch aufnehmen kann.

Akeneo PIM vs. Pimcore

Sowohl bei Akeneo PIM als auch bei Pimcore handelt es sich um Open-Source-Systeme für das Management von Produktinformationen, das üblicherweise bei der Verwaltung von Online-Shops gebraucht wird. PIMs werden benutzt, um verschiedene Prozesse innerhalb des E-Commerce miteinander zu synchronisieren und zu vereinfachen. Daher ist einer der wichtigsten Punkte beim Vergleich zweier PIM-Systeme die Verträglichkeit mit anderer Software, etwa Drittsystemen wie Oktopus.

Wie gut sich sowohl Akeneo als auch Pimcore mit anderen Schnittstellen und Drittsystemen vertragen, zeigt dieser Vergleich von basecom. Hier erfährt man auch, dass Pimcore durchaus flexibel ist und sich durch andere Komponenten erweitern lässt. Pimcore ist damit, genau wie Akeneo PIM, im besten Sinne skalierbar und damit sowohl für kleinere und mittlere Unternehmen als auch tatsächlich für Global Player geeignet. Das ist in der heutigen Geschäftswelt ein wichtiger Faktor, denn schließlich treten viele Startups nicht selten mit dem Anspruch an, sich in kürzester Zeit zu einem solchen Global Player zu entwickeln.

Die Softwarelösungen, die hier zum Einsatz kommen, müssen sich schnell hinsichtlich veränderter Umstände anpassen lassen. Beim direkten Vergleich von basecom schneiden beide Systeme diesbezüglich gut ab.

Wer braucht ein Produktinformationsmanagement-System?

PIMs sollen, wie so ziemlich jede Softwarelösung für E-Commerce-Unternehmen, vor allem Zeit und Ressourcen und damit letztendlich Geld sparen. Damit das überhaupt möglich ist, müssen sie nahtlos Anschluss zu anderen Schnittstellen wie etwa Content-Management-Systemen oder Customer-Relation-Management-Systemen gewährleisten. Open-Source-Systeme wie Akeneo PIM oder Pimcore zeichnen sich dadurch aus, dass bei ihnen eine große Entwicklergemeinde dafür sorgt, dass die Programme ständig weiterentwickelt werden.

Probleme und Vorschläge werden von den Nutzern geäußert und von den Entwicklern wahrgenommen. Gleichzeitig ist so auch gewährleistet, dass immer jemand ein Auge auf die aktuellen Entwicklungen am Markt hat. Open-Source-Systeme wachsen in der Regel mit den Ansprüchen der Wirklichkeit mit und laufen somit deutlich weniger Gefahr, schnell zu veralten. Ein gutes PIM ermöglicht es, Daten über verschiedene Produkte immer griffbereit zu haben und sie in verschiedene Formate zu ex- und importieren. Außerdem können andere Objekte, etwa Kundendaten, mit Produkten verknüpft werden.

So macht es ein gutes PIM erst möglich, dass auch kleine Unternehmen eine Art Produktstrategie entwickeln können, weil sie einen umfassenden Überblick über ihr Angebot und seine Verflechtungen mit anderen Bereichen des Unternehmens über das PIM erhalten. Spannend dabei ist, dass sich Programme wie Akeneo PIM und Pimcore flexibel erweitern lassen. Ein zu großer Funktionsumfang ist nämlich für kleine Unternehmen oft hinderlich. Sie bringen dann mehr Zeit damit zu, das Programm einzurichten, als es tatsächlich zu nutzen.

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