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Rohöl handeln: Wie man in Öl investiert

Erdöl ist nach wie vor ein wichtiger Motor unserer modernen Industriegesellschaft. Die hohe Nachfrage nach dem Rohstoff bietet für Investoren interessante Partizipationsmöglichkeiten. Dieser Beitrag erklärt, wie man in Rohöl investiert und was man bei Ölpreisspekulationen beachten sollte.

Mit Rohöl handeln

Privatanleger haben verschiedene Möglichkeiten, in Rohöl zu investieren: Rohstoff-Zertifikate, ETCs (börsengehandelte Rohstoffe), Branchen-ETFs (börsengehandelte Fonds) und -CFDs (Differenzkontrakte) oder Investment in Gesellschaften, die sich auf die Exploration und den Vertrieb von Erdöl konzentrieren. Das Investment in Öl ist eine gute Strategie, wenn man sein Portfolio breiter streuen möchte.

Hat man sich für ein Investment in Öl entschieden, kann ein automatischer Handelsroboter wie Öl Profit den Einstieg erleichtern. Er versucht, Gewinne zu erzielen, indem er günstig einkauft und versucht, gefragte Aktien teuer zu verkaufen – übernimmt also den aktiven Handel mit Ölaktien. Aktuelle Öl Profit Erfahrungen bestätigen, dass man keine umfassende Vorerfahrung bezüglich Ölaktien mitbringen muss, darum kümmert sich der Bot. Die Plattform ist zudem äußerst benutzerfreundlich aufgebaut.

Ein Investment in Öl bringt, wie jede Investition, gewisse Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile:

  • Nach wie vor sind zahlreiche Länder von Öl, der Ölproduktion sowie von deren Nebenprodukten abhängig. Dies wird auch noch für einige Jahrzehnte so bleiben.
  • Der Ölpreis ist hoch volatil. Erwischt man einen günstigen Einstiegszeitpunkt, lassen sich rasch hohe Gewinne erzielen.

Nachteile:

  • Die Volatilität des Ölpreises bringt umgekehrt auch ein hohes Risiko mit sich. Eine Diversifikation des Portfolios ist daher unbedingt anzuraten.
  • Irgendwann werden erneuerbare Energien dem Rohöl den Rang ablaufen. Ab einem gewissen Zeitpunkt wird die Investition in Öl daher nicht mehr rentabel sein.

Investment in Öl-Aktien

Die Schwankungen des Ölpreises sind interessant für Investoren. Am unkompliziertesten partizipiert man an der Ölpreisentwicklung über die weltgrößten Mineralölkonzerne. Ein derartiges Direktinvestment bietet den Vorteil, dass man von den langfristigen Unternehmensperspektiven sowie den relativ üppigen Dividendenausschüttungen profitiert. Öl-Aktien weisen zudem ein deutlich geringeres Risiko als derivative Finanzinstrumente auf. Allerdings profitieren die Aktien der Mineralölkonzerne nicht 1:1 von einem Ölpreisanstieg.

Investieren in CFDs oder ETCs

Diese Variante ermöglicht rasche Spekulationsgewinne, allerdings sollte man dafür Börsenerfahrung mitbringen und die Risken kennen. Im Derivatebereich ist die Geldinvestition 1:1 von der Ölpreisentwicklung abhängig. CFDs und ETCs eigenen sich für kurzfristige Spekulationen. Im Gegensatz zu Future-Kontrakten eignen sich CFDs auch für Kleininvestoren, da sie ohne hohe Sicherheitsmargen auskommen.

Wer auf eine saisonale Korrektur oder eine Preisrallye spekuliert, kann das mit ETCs tun. Emittenten solcher Finanzprodukte erwerben selbst Terminkontrakte, um die Preisentwicklung der Basiswerte weitergeben zu können. Aufgrund der Laufzeit ergibt sich jedoch das Risiko von Rollverlusten, da der Emittent laufend in neue Kontrakte investieren muss, um Anlegern die exakte Partizipation am Basiswert zu ermöglichen. Gerade wenn der Basiswert einen länger andauernden Seitwärtstrend aufweist, sollte man derartige derivative Finanzprodukte daher eher meiden.

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