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Economy & Business

Modulare Business Software als Schlüssel zur digitalen Transformation im Mittelstand

Im Laufe der letzten Jahre hat es die digitale Transformation geschafft, nicht mehr als „Zukunftsmusik“ oder als „nice to have“, sondern vielmehr als Notwendigkeit angesehen zu werden. Vor allem in Bezug auf den Mittelstand zeigt sich immer wieder, dass moderne Digitalisierungsmaßnahmen über die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft eines Unternehmens entscheiden können.

Die jeweils genutzte IT-Landschaft hat in diesem Zusammenhang einen hohen Stellenwert. Und immer wieder zeigt sich: Modulare Business-Software-Ansätze und strategische Überlegungen gehören zusammen. Besagte Modularität bietet den Verantwortlichen die Chance, flexibel zu agieren, Prozesse anzupassen und fundiert zu investieren. Die folgenden Abschnitte untersuchen, inwieweit sich modulare Software-Lösungen und die digitale Transformation so gut ergänzen und inwieweit die Nutzer hiervon profitieren können.

Wie funktionieren eigentlich modulare ERP-Strukturen?

Eine modulare Business Software zeichnet sich, wie die Begrifflichkeit schon vermuten lässt, durch einen Aufbau aus klar voneinander abgegrenzten Funktionsbausteinen aus. Diese können dann, je nach individuellem Bedarf, miteinander kombiniert werden.

Die TOPIX Business Software zeigt, wie ein solcher Ansatz in der Praxis funktioniert. Hier gibt es kein starres Gesamtsystem, sondern einzelne Module, die sich zum Beispiel auf:

  • die Warenwirtschaft
  • die Finanzbuchhaltung
  • das CRM
  • das Projektmanagement

beziehen und sich komfortabel in verschiedene Landschaften integrieren lassen.

Der Vorteil: Auf der Grundlage dieser Architektur ist es unter anderem möglich, bestehende Prozesse gezielt zu digitalisieren, ohne, dass hierzu das komplette System umgestellt werden müsste. Die Investitionen, die getätigt werden müssen, orientieren sich damit am tatsächlichen Bedarf.

Manches bleibt gleich: Die digitale Transformation ist ein kontinuierlicher Prozess

Wer sich ein wenig genauer mit dem Thema Digitalisierung bzw. „digitale Transformation“ auseinandersetzt, erkennt in der Regel schnell, dass es sich hierbei nicht um ein einmaliges Projekt handelt. Wichtig ist es stattdessen, das Ganze als einen fortlaufenden Veränderungsprozess anzusehen, der (zum Beispiel aufgrund von neuen Geschäftsmodellen, regulatorischen Anforderungen und technologischen Entwicklungen) immer wieder neue Anforderungen erfüllen muss.

Und genau an dieser Stelle setzen modulare Lösungen an. Sie bieten die Möglichkeit, einzelne Bereiche zu ergänzen oder auszutauschen, und sorgen so dafür, dass die IT-Architektur anpassungsfähig bleibt. Auf ihrer Grundlage können die Unternehmen schneller auf Marktveränderungen reagieren und digitale Prozesse etablieren, ohne das, was da ist, zu destabilisieren.

Flexibilität und Skalierbarkeit werden zu wichtigen Wettbewerbsfaktoren

Die Herausforderungen, mit denen Unternehmen des Mittelstands oft konfrontiert werden, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Oft geht es jedoch darum, Effizienz und Wachstum gleichzeitig zu managen. Mit einer modularen Software an der Seite ist dieser Spagat möglich.

Egal, ob es zum Beispiel darum geht,…:

  • neue Standorte ins Leben zu rufen
  • weitere Geschäftsbereiche zu erschließen
  • steigende Transaktionsvolumina zu bewältigen

…die gebotene Skalierbarkeit überzeugt und sorgt dafür, dass sich niemand darüber ärgern muss, eine komplett neue Systemlandschaft aufsetzen zu müssen.

Ein Detail, das in diesem Zusammenhang zusätzlich überzeugt: die Tatsache, dass so nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Risiken reduziert werden können. Einerseits sorgen individuelle und dennoch standardisierte Prozesse dafür, dass alles besser planbar bleibt. Andererseits lassen sich Investitionen an reale Wachstumsphasen koppeln.

Integriere Prozesse statt Medienbrüche

Unternehmen, die auf einzelne Lösungen setzen, kennen das Problem. Wenn die eingesetzten Systeme nicht gut zusammenarbeiten, kommt es zu Medienbrüchen, einem erhöhten Abstimmungsaufwand und redundanten Daten.

Genau deswegen setzt eine moderne modulare Business Software auf standardisierte Schnittstellen und den Zugriff auf eine (!) Datenbasis. Das Ergebnis: ein in sich stimmiges Informationssystem, das es unter anderem erlaubt, Prozesse „end-to-end“ abzubilden und transparenter auszuwerten. So lassen sich Entscheidungen fundierter treffen. Immerhin ist sichergestellt, dass die Daten, auf die zugegriffen wird, aktuell und stimmig sind und gleichzeitig (entsprechende Maßnahmen vorausgesetzt) durch hohe Anforderungen in Bezug auf das Thema „Cybersicherheit“ geschützt werden.

Darum überzeugt eine hochwertige modulare Business Software auch in wirtschaftlicher Hinsicht

Die vorherigen Abschnitte haben eindeutig gezeigt, welche Vorteile eine modulare Business Software in funktionaler Hinsicht bietet. Schon jetzt wissen viele Unternehmen die wirtschaftlichen Aspekte, die mit einem „Baukasten“ dieser Art verbunden sind, zu schätzen. Auf Grundlage der einzelnen Module lassen sich IT-Investitionen besser planen. Hohe Anfangsinvestitionen entfallen.

Es ist auch unerheblich, ob technologische Weiterentwicklungen oder veränderte Anforderungen dafür sorgen, dass das aktuelle System nicht mehr passt: Ein kompletter Systemwechsel ist nicht zwangsläufig nötig. So werden Abhängigkeiten reduziert und die Lebensdauer des kompletten Systems (als Ganzes betrachtet) verlängert.

Modulare Systeme als Grundlage für ein verlässliches Change Management

Die Einführung einer modularen Business Software wirkt sich nicht nur auf Prozesse und IT-Strukturen, sondern gleichzeitig auf die Organisation und die Unternehmenskultur aus. Um die Vorteile der digitalen Transformation, zum Beispiel in der Produktion, somit in vollem Umfang nutzen zu können, braucht es unter anderem klare Verantwortlichkeiten, transparente Abläufe und fundierte Entscheidungsprozesse.

Aufgrund der Tatsache, dass die eingesetzte Software hier schrittweise ausgebaut wird, haben Mitarbeiter die Chance, das neue System Schritt für Schritt kennenzulernen, und müssen sich nicht zwangsläufig mit den Herausforderungen umfassender Systemumstellungen auseinandersetzen. Und genau dieser Aspekt könnte zusätzlich bewirken, dass ein Team entsprechenden Veränderungen offener gegenübersteht.

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