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Firmenadressen zur Neukundengewinnung: Einfach kaufen statt mühsam suchen

Für gezieltes Marketing ist nicht nur öffentliche Werbung von Bedeutung – auch durch persönliches Anschreiben oder Anrufen von potenziellen Kunden kann der Kundenstamm wirkungsvoll erweitert werden. Das Problem: Wer sich die Adressen mühevoll selbst aus dem Internet heraussucht, sitzt oft stunden- und tagelang über dieser Mammutaufgabe. Und selbst dann rutschen einem viele potenzielle Interessenten oft einfach durch die Finger.

Die Lösung: Fertige Datensätze vom Profi kaufen

Effektiver – und vor allem zeitsparend – ist es, B2B Adressen einfach von Unternehmen zu kaufen, die sich genau darauf spezialisiert haben. Hier kann die anfragende Firma Adressdaten kaufen, die genau auf Branche und Zielgruppe zugeschnitten sind. Lästiges Suchen entfällt komplett, die Adressen werden als fertige Datenbank aufbereitet und verschickt.

Ist das legal?

In Deutschland herrschen inzwischen recht strenge Datenschutzverordnungen. Die gekauften Adressen sind, wenn sie von einem seriösen Anbieter kommen, stets auf andere Weise öffentlich einsehbar – zum Beispiel durch Einträge in Handelsregister und Branchenbücher, aber auch durch firmeneigene Websites und ähnliches. Daher dürfen diese Adressen auf jeden Fall verwendet werden. Auch telefonische Akquise ist erlaubt, wenn der Anrufer davon ausgeht, dass das Telefonat im Sinne des Angerufenen ist.

Anders sieht es beim E-Mail-Verkehr aus: Hier benötigt das Unternehmen, das Kontakt aufnehmen möchte, das Einverständnis des Mailadressen-Inhabers. Dies lässt sich meist recht einfach besorgen – so kann beim Telefonat angeboten werden, weiterführende, ausführliche Informationen per Mail zu senden.

Was genau brauche ich?

Je nach Art der gewünschten Kontaktaufnahme werden unterschiedliche Bestandteile der Adresse benötigt – teilweise ist nur die Telefonnummer wichtig, da die Kundenakquise nur auf diesem Weg erfolgt. Um Flyer, Briefe und Werbegeschenke zu versenden, braucht es natürlich die komplette postalische Anschrift. Und für Werbung per Mail reicht eine E-Mail-Adresse völlig aus. Bei vielen Firmen, die Adressen verkaufen, kann daher zwischen verschiedenen Datensätzen gewählt werden – damit man nur bekommt (und zahlt), was auch wirklich benötigt wird.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten der Kontaktaufnahme

  • Printwerbung: Sie fällt im digitalisierten Zeitalter definitiv mehr auf; neben vielen anderen Werbe-Mails geht die Werbung per E-Mail mehr unter als Flyer oder Briefe, die im Briefkasten liegen. Zudem verleihen sie der Sache mehr Gewicht, viele Kunden fühlen sich davon eher angesprochen: Immerhin wurde der Brief extra für sie in einen Umschlag gepackt und mit ihrem ganz persönlichen Namen beschriftet. Nachteilig sind Aufwand und Kosten – schließlich muss hier Porto bezahlt werden, und die Werbebriefe müssen erst entworfen und gedruckt werden.
  • Telefonische Kontaktaufnahme: Die persönlichste Art, um Kunden zu akquirieren – immerhin spricht man hier selbst mit dem potenziellen Interessenten. Der Nachteil: Das Timing muss passen; ruft man zu einem ungünstigen Zeitpunkt an, ist das Telefonat oft nach wenigen Sekunden wieder vorbei. Zu oft darf auch nicht angerufen werden, da der Kunde dann einen nervtötenden oder gar verzweifeltem Eindruck des Unternehmens erhält.
  • E-Mail: Diese Variante ist die kostengünstigste – weder Porto noch Telefonkosten fallen an, selbst bei Kunden im Ausland. Der große Nachteil: Mails wirken oft unpersönlich und gehen in der großen Flut an digitalen Nachrichten leicht unter – oder landen gleich im Spam-Ordner.

Am besten und erfolgreichsten ist daher meist eine Kombination aus mindestens zwei der genannten Arten der Kontaktaufnahme.

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