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Gesellschaft

Für eine bessere Umwelt: Diese 3 Dokus inspirieren

Gute Unterhaltung ist auf Streamingportalen in Hülle und Fülle zu finden. In dem umfangreichen Film- und Serienangebot von Netflix, Amazon und Co. verstecken sich jedoch aufrüttelnde Dokumentationen und Produktionen, die reichlich Gesprächsstoff liefern und nachhaltig zum Nachdenken anregen.

Umweltschutz bestimmt die Diskussionsforen im Internet und den Alltag der Gesellschaft. Die Forderungen nach Veränderungen zugunsten unseres Planeten werden immer lauter und beschäftigen die Politik. Während die großen Wirtschaftskonzerne ihrem Beitrag nur bedingt nachkommen, wie Der Standard aufzeigt, scheint das Umdenken im Privatsektor deutlich zügiger voranzugehen. Schon alltägliche Gewohnheiten des Einzelnen können einen großen Effekt auf das Endergebnis haben, wenn es um Einsparungen beim Wasser-, Strom- oder Energieverbrauch geht.

Wie CyberGhost berichtet, recyceln mehr als 70 % der Deutschen bereits ihren Müll und verwenden beim Einkauf wiederverwertbare Einkaufstaschen. Es sind wichtige Schritte, die den Anfang zum Klimaschutz in Bewegung setzen und größere Effekte ins Rollen bringen. Um weitere Anregungen zu bekommen, welche Krisenherde zukünftig noch in Angriff genommen werden sollten, lohnt sich ein Blick in diese drei sehenswerten Dokumentationen.

„A Plastic Ocean“

Die Verschmutzung der Weltmeere ist ein anhaltendes Problem, welches kaum noch einzudämmen ist. Jährlich landen mehrere Millionen Abfall in den Ozeanen, zwischen denen Tiere verenden und ganze Lebensräume vergiftet werden. In eindrucksvollen Bildern erklärt „A Plastic Ocean“, wie groß das Problem wirklich ist und welche Folgen der Mensch für Wasserlebewesen – und ebenfalls sich selbst – schafft. Dass die Hoffnung nicht komplett aufgegeben werden sollte und eine kleine Chance an Rettung besteht, zeigt der Film von Craig Leeson ebenfalls. Hoch entwickelte Technologien und sinnvollen Ansätzen der Politik räumt die Dokumentation von 2016 den nötigen Raum ein.

„I Am Greta“

Ein Mädchen, das die Welt veränderte! Greta Thunberg startete im Alter von 15 Jahren einen kleinen Aufruf für ein besseres Klima. Ihre Aktion machte jedoch weltweite Schlagzeilen und ließ die Welt voller Respekt auf Schweden blicken. Ihr Einsatz, der eine ganze Generation inspirierte, wurde zum Vorbilde vieler gleichaltriger Teenager, die sich für die Bewegung „Fridays For Future“ starkmachten. Aus dem schüchternen Mädchen wurde über Nacht eine internationale Aktivistin, die es mit ihren Reden und Forderungen sogar bis in den UN-Klimagipfel schaffte. Regisseur Nathan Grossman begleitete die bemerkenswerte Schwedin auf ihrem Weg für ein besseres Klima und eine Zukunft für die Generation von morgen.

„The Game Changers“

Der Ansatz der Dokumentation „The Game Changers“ aus dem Jahre 2019 klingt ungewöhnlich: Ein verletzter Sportler beginnt seine Ernährungsgewohnheiten zu untersuchen und taucht in die komplexe Welt der Lebensmittel ein. Seine Erkenntnisse, die er auf seiner augenöffnenden Spurensuche erlangt, sind überraschend und faszinierend zugleich. Die Frage, was gesunde Ernährung eigentlich bedeutet und welche Form die optimale Wahl ist, versucht der Film mit Studien und Forschungsresultaten zu beantworten.

Zwar wurden diese von der Kritik nach Veröffentlichung der Doku in einzelnen Punkten bemängelt, wie Fitbook berichtet, doch machen sie auf Missstände und Ungereimtheiten aufmerksam. Getreu dem Motto „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“ ist der prüfende Blick auf den eigenen Teller durchaus gerechtfertigt. Als ausführende Produzenten agierten unter anderem „Avatar“-Regisseur James Cameron, die Schauspieler Arnold Schwarzenegger und Jackie Chan und Rennpilot Lewis Hamilton.

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