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Nutzfahrzeuge für Gewerbetreibende: Ein Kauf, der sich lohnt

Unternehmen können für den Aufbau einer Fahrzeugflotte grundsätzlich zwei Wege gehen. Fahrzeuge können gekauft oder geleast werden. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Vor einer Entscheidung sollten Unternehmer überlegen, welcher Fahrzeugtyp benötigt wird und wie die geplante Nutzung aussieht. Wird ein repräsentativer Dienstwagen gesucht oder ein praktisches und zuverlässige Fahrzeuge aus dem Bereich der Nutzfahrzeuge?

Nutzfahrzeuge werden im Unternehmen selten für den privaten Gebrauch beansprucht und können vollständig in das Betriebsvermögen eingehen. Langfristig ergibt sich daraus eine solide wirtschaftliche Entscheidung.

Nutzfahrzeug als Betriebseigentum

Viele Branchen sind auf ein geräumiges und zuverlässiges Nutzfahrzeug angewiesen. Neben der großen Gruppe der Handwerksbetriebe sind auch die Gastronomie, der Garten- und Landschaftsbau und der Einzelhandel auf die Möglichkeit des Transports von Waren und Werkzeug angewiesen. Die Frage nach Anteil von privater und betrieblicher Nutzung hat eine steuerliche Relevanz. Wird das Firmenfahrzeug mehr als 50 % beruflich genutzt, geht es in das Betriebsvermögen ein. Die Anschaffungskosten werden entsprechend den steuerlichen Tabellen abgeschrieben.

Alle mit dem Fahrzeug zusammenhängenden Kosten sind betriebliche Ausgaben, die den Gewinn mindern und zu einer Reduzierung der Steuerlast führen. Aufwendig wird die Berechnung bei privater Nutzung, da hier entweder ein detailliertes Fahrtenbuch geführt werden muss oder ein pauschaler zusätzliche Steuerbetrag anfällt. Der steuerliche Rahmen gilt sowohl beim Kauf von Neufahrzeugen und gebrauchten Nutzfahrzeugen.

Ein Fahrzeug Leasen

Leasing ist für Gewerbetreibende dann attraktiv, wenn repräsentative Fahrzeuge für den Außendienst benötigt werden. Das Leasing benötigt kein oder nur geringes Eigenkapital. Die entstehenden Kosten sind feste monatliche Raten. Bei einer maximalen Leasingdauer von 64 Monaten stehen regelmäßig Neuwagen und neue Modelle zur Verfügung. Im Pkw-Sektor ist das Leasing eines Fuhrparks durchaus attraktiv. Für welche Unternehmen sich Leasen oder Kaufen lohnt, sollte immer aus dem steuerlichen Blickwinkel betrachtet werden.

Mit Nutzfahrzeugen in die Selbstständigkeit

Die Transportbranche boomt. Der Transport von Waren ist eine gefragte Dienstleistung und das Aufgabenfeld ist vielfältig. Gründer und Gründerinnen, die überlegen, in diesem Bereich den Schritt, in die Selbstständigkeit zu wagen, müssen flexibel sein. Eine wichtige Voraussetzung für die geforderte Mobilität ist ein eigenes Nutzfahrzeug, dass die Anforderung an die Dienstleistung erfüllt. Ausliefern von Paketen, Kurierfahrten, Haushaltsauflösungen oder Umzüge können nur mit zuverlässigen Fahrzeugen durchgeführt werden. Gleiches gilt für selbstständige Handwerker, die neben dem Werkzeug auch Materialien einkaufen und zum Kunden bringen müssen.

Das Nutzfahrzeug an die eigenen Ansprüche anpassen

Das eigene Nutzfahrzeug ist immer ein wichtiges Marketinginstrument. Egal, ob Blumenhandel oder Bauunternehmen, die Werbung am Auto ist attraktiv. Das eigene Fahrzeug kann innen wie außen ganz nach den persönlichen Ansprüchen gestaltet werden. Besonders für den regelmäßigen Waren- und Materialtransport kann der Laderaum auf die Anforderungen spezifiziert werden. Rutschfeste Unterlagen, Sortierfächer, Sicherungsgurte und Ähnliches können das Nutzfahrzeug dauerhaft individualisieren und für einen reibungslosen Betriebsablauf sorgen.

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Heinrich Gellertshausen
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