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Finanzen & Börse

Immobilieninvestment auf Mallorca: Lohnt sich das?

Alle Jahre wieder zieht es vor allem Urlauber aus der Bundesrepublik zur spanischen Insel Mallorca. Nicht umsonst gilt „Malle“ als beliebtester Urlaubsziel der Deutschen. Allerdings bietet sich die Insel nicht nur als schöner Erholungsort für den Urlaub an, sondern verfügt auch über einen vielversprechenden Immobilienmarkt, bei dem sich durchaus das ein oder andere Investment lohnt. Wer zum Beispiel Immobilien wie Fincas auf Mallorca kaufen möchte, oder sich generell für diese Thematik interessiert, ist mit einem ausführlichen Blick auf diesen Artikel äußerst gut beraten.

Ein stabiler Markt

Mallorca gehört zu den Orten, die schon seit längerer Zeit einen sehr stabilen Immobilienmarkt haben. Und momentan sieht es auch nicht so aus, als würde sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern. In den vergangenen Jahren ist die Bevölkerung auf Mallorca so stark angewachsen wie sonst nirgendwo in Spanien, und auch dieser Trend wird sich so schnell wohl nicht einstellen. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Mietobjekten kontinuierlich hoch bleibt, was wiederum einen gleichbleibenden Anstieg an Neubauprojekten und Investitionen nach sich zieht. Denn nur auf diese Weise könnte der enorme Bedarf an Wohnraum auf Mallorca gedeckt werden – sowohl für Einheimische, als auch für Käufer aus dem Ausland, deren Anteil inzwischen sogar über 40 Prozent ausmacht.

Die Renditen

Im Vergleich zu vielen anderen Standorten in Spanien bietet Mallorca zahlreiche Mietobjekte, bei denen eine äußerst attraktive (und langfristige) Kapitalrendite von vier bis sechs Prozent durchaus realistisch ist – vor allem in Palma, sowie im Südwesten von Mallorca. Dies gilt zumindest für langfristige Vermietungen. Kurzfristige Mietverhältnisse hingegen haben sogar das Potenzial, noch höhere Rentenbeträge abzuwerfen. Mittlerweile ist die Erlangung einer Lizenz für kurzfristige Vermietungen um einiges schwieriger geworden – jedoch gibt es auf der Insel zahlreiche Objekte mit bereits geltenden Lizenzen für Ferienvermietungen.

Steuervorteile

Für all die Leute, die für längere Zeit in Spanien leben möchten, sind vor allem zwei Aspekte besonders interessant: das „Beckham-Gesetz“ und das „Goldene Visum“. Bei Ersterem handelt es sich um ein spanisches Steuergesetz, in welchem festgelegt ist, dass ausländische Arbeitnehmer in Spanien nach den dortigen Einkommenssteuer-Kriterien für Nicht-Residenten besteuert werden können. Das bedeutet, dass man als Ausländer nur für das Einkommen besteuert wird, welches auf spanischem Boden erwirtschaftet worden ist. Alles andere an Einkommen, das von außerhalb des Landes kommt, ist davon dann nicht betroffen.

Dann gibt es noch das „Goldene-Visa-Programm„. Dieses besagt, dass man ab einem Immobilieninvestment von 500.000 Euro gleichzeitig auch eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt – und zwar für die ganze Familie. Für dieses Visum gibt es keine Mindestlaufzeit, und eine Verlängerung ohne Aufenthalt im Land ist nicht möglich. Darüber hinaus bietet das Visum auch die Möglichkeit, ohne Probleme in der Schengen-Zone zu reisen, was vor allem für global tätige Immobilieninvestoren oft von hohem Wert ist, da diese somit unkompliziert in praktisch alle Großstädte Europas einreisen können.

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