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Finanzen & Börse

In Startups investieren: Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es?

Auf den Finanzmärkten ist spätestens seit der großen Finanzkrise von 2008 einige Bewegung. Mittlerweile finanzieren sich auch immer mehr junge Unternehmen bzw. Startups durch Privatdarlehen und Investitionen von Einzelpersonen. Will man in Startups investieren, gibt es jedoch ein paar grundsätzliche Dinge zu beachten.

Informationen einholen und sorgfältige Entscheidungen treffen

In Startups investieren ist heutzutage zwar keine besonders schwierige Angelegenheit mehr, aber man sollte sich vorher umfassend über die Projektidee und die damit verbundenen Risiken informieren. Allgemein versteht man unter einem Startup ein Unternehmen, das eine innovative und neue Geschäftsidee in die Tat umsetzen möchte. Die Wirtschaftswissenschaft beobachtet hierbei, dass viele dieser Startups über hohe Wachstumspotenziale verfügen und von neuen Finanzierungsmöglichkeiten getragen werden.

Dazu zählen private Darlehen, Kryptowährungen und auch das sogenannte „Crowdfunding“. Es ist hierbei unerheblich, ob man per Darlehen oder Crowdfunding investieren möchte, denn wichtiger ist zunächst, dass man fundierte Bewertungen, Meinungen und Informationen einholt, um das Investitionsrisiko besser einschätzen zu können.

Lumina Blog bietet sich z.B. an, denn dort erhält man umfassende Details verschiedenster Startups und kann sich mithilfe anderer Kundenmeinungen ein eigenes Bild verschaffen. Im „Dschungel“ der digitalen Informationsflut ist es mehr denn je von Vorteil, wenn man auf dieses Tool und Informationsnetzwerk zurückgreifen kann. So bekommt man alle nötigen Hinweise auf einen Klick und versetzt sich in eine deutlich bessere Ausgangslage. Auf der Grundlage ordentlicher Recherche kann man dann folglich günstigere Entscheidungen treffen und sich überlegen, welches Unternehmen eine Investition wirklich wert ist.

Die „schöpferische Zerstörung“ als Risikofaktor

Besonders hervorstechende Startups können ganze neue Branchenfelder und Märkte eröffnen und besondere Entwicklungen anstoßen. Gerade in großen Ballungsregionen wie Berlin oder dem Ruhrpott existiert ein breites Spektrum an neuen, kreativen und interessanten Projekten – wohlgemerkt branchenübergreifend. Deshalb bietet es sich an in Startups zu investieren, die bereits in den Medien, Zeitungen und sozialen Netzwerken großes Thema sind. Wer über eine höhere Risikobereitschaft verfügt, der kann jedoch auch versuchen in kleinere und unbekannte Startups zu investieren und so eventuell von komparativen Vorteilen gegenüber anderen Anlegern profitieren.

Doch auch hierbei ist Vorsicht geboten, denn Experten raten davon ab, „all in“ zu gehen und das gesamte Eigenkapital in einem einzigen Startup zu bündeln. Denn wie der Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter es auf den Punkt brachte, unterliegt diese Gesellschaft immer der Tendenz der „schöpferischen Zerstörung“. Dieser Begriff aus der Volkswirtschaftslehre drückt damit die Entwicklung aus, dass neue Startups immer auch andere verdrängen und schließlich „zerstören“.

Jeder Anleger sollte deshalb darauf achten, dass man eine Anlagestrategie anvisiert, die auf Diversifizierung und Risikominimierung beruht. Es liegt deshalb auf der Hand, dass man sich am besten ein paar Startups aussucht und das Anlagekapital streut – ähnlich dem Prinzip eines Aktienfonds. Erst somit lässt sich auch langfristig und sicherheitsorientiert in Startups investieren.

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