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Schrumpffolienverpackung: Die Möglichkeiten für Handel und Logistik

Umverpackungen aus geschrumpfter Kunststofffolie haben zwei große Einsatzbereiche. Im Transportwesen unterstützen sie das Bündeln des Transportguts für einen sicheren Transport. Im Handel werden Schrumpffolien als Umverpackung für Lebensmittel, Drogerieartikel und Produkte aus dem Non-Food Bereich verwendet. Die Vorteile liegen im optimalen Schutz der Waren.

Eine Schrumpfmaschine kann kostengünstiger arbeiten als ein vergleichbares Produkt für Wellpappe oder Kartonagen. Die Technik ist denkbar einfach. Eine Kunststofffolie zieht sich unter Wärmeeinfluss zusammen und schmiegt sich eng an den darunter befindlichen Gegenstand an. Die benötigte Temperatur für den Schrumpfungsprozess ist gering und daher sind Schrumpfverpackungen für viele Produkte geeignet. Die Folie bleibt in geschrumpften Zustand transparent und gibt den Blick auf das geschützte und versiegelte Produkt frei.

Schrumpffolien in der Produktion

In der industriellen Fertigung sind Schrumpffolienverpackungen in erster Linie für das Gruppieren von Chargen und das sichere Bündeln von Stückgut für den Transport interessant. Schrumpffolien erlauben eine doppelte Verpackung. Die leichte Entfernbarkeit und der Verzicht auf zusätzliches Verpackungsmaterial macht Schrumpffolie für den Transport und die Lagerung von Produkten interessant. Schrumpffolien sind in einer monoaxialen und einer biaxialen Ausführung erhältlich. Eine monoaxiale Folie zieht sich nur in eine Richtung zusammen und ist für massive Güter geeignet. Eine biaxiale Folie schrumpft in zwei Richtungen und sorgt für einen stabilen Stand und zentriert die Güter mittig.

Schrumpffolienverpackungen im Handel

Schrumpffolien sind im Handel als Umverpackungen zu finden. Hier werden sie zum Bündeln von Einzelprodukten genutzt. Ein Beispiel dafür sind PET-Getränkeflaschen. Die elastische Folie um eine Verkaufseinheit hat ausreichend Stabilität, um die Flaschen bequem zu transportieren. Bei Bedarf lässt sich die bedruckte Folie unkompliziert lösen. Ein anderes Beispiel sind Schrumpffolien, die gleichzeitig ein Qualitätssiegel sind. Am Flaschenverschluss oder bei Kosmetikartikel muss die Folie vor dem ersten Öffnen entfernt werden.

Die Folie ist weniger elastisch und hat aus diesem Grund eine Perforierung, die das Entfernen erleichtert. Je nach Ausgangsmaterial zeigt eine Schrumpffolie nach dem Erwärmen andere Eigenschaften. PE-Folien sind dicker und für elastische Verpackungen geeignet. PO-Folien sind dünner und schmiegen sich fest und glasklar und den Gegenstand.

Wie nachhaltig sind Schrumpffolienverpackungen?

Kunststoffe sind aufgrund von Umweltgesichtspunkten in die Kritik geraten. Als Verpackungsmaterial können Schrumpffolien mit guten Eigenschaften punkten. Das geringe Eigengewicht wirkt sich positiv auf die CO₂-Bilanz beim Transport aus. Die erwärmte Folie schmiegt sich passgenau um die Produkte und reduziert somit das Volumen einer Sendung und verringert das Verpackungsvolumen. Als Umverpackung schützt die Folie Produkte vor äußeren Einflüssen und macht sie länger haltbar.

Besonders bei Lebensmitteln und in der Kosmetik ist dies von großer Bedeutung. Einen Vorteil für die Umwelt haben Folien, die aus recyceltem Material hergestellt wurden. Kunststoff ist ein Werkstoff, der sich unter niedrigen Temperaturen verarbeiten lässt und in guter Qualität wieder dem Materialkreislauf entnommen werden kann.

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