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5 Tipps rund um die optimale Messevorbereitung für Start-Ups

Es ist soweit! Die erste Messe steht an! Und selbstverständlich gilt es nun, einiges zu beachten. Diejenigen, die sich ein wenig Zeit nehmen, um sich auf diesen wichtigen Termin vorzubereiten, sind natürlich im Vorteil. Und obwohl im Laufe der Zeit sicherlich noch etliche Messen anstehen werden, gilt es natürlich, als Start-Up von Vornherein einen positiven Eindruck bei Kunden, Lieferanten und dem allgemeinen Messepublikum zu hinterlassen.

Oft sind es in diesem Zusammenhang die so oft zitierten „Kleinigkeiten“, die am Ende viel ausmachen können. Die folgenden Abschnitte liefern einige Anhaltspunkte, auf deren Basis es möglich ist, sich als junges Unternehmen auf einer Messe von seiner besten Seite zu zeigen. Gleichzeitig gilt es hierbei natürlich auch immer, die eigene Markenphilosophie und die Corporate Identity nicht zu vernachlässigen. Passen alle Details des Messeauftritts zusammen, entsteht ein in sich harmonisches Bild, auf dem in Zukunft weiter aufgebaut werden kann.

Tipp Nr. 1: Visitenkartenbestand überprüfen

An einem typischen Messetag werden Standmitarbeiter aller Wahrscheinlichkeit nach mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommen. Und oft entstehen auf diese Weise Kontakte, die die Grundlage für Kooperationen und Umsatz schaffen. Wer seinem Gegenüber die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme geben möchte, sollte im Vorfeld ausreichend Visitenkarten drucken lassen. Hierbei handelt es sich um eine praktische „Erinnerungsstütze“, die die Frage „Mit wem habe ich noch einmal gesprochen?“ innerhalb weniger Augenblicke beantworten kann.

Um das Maximum aus einer Visitenkarte herauszuholen, ist es natürlich wichtig, auf die Details zu achten. So gilt es unter anderem, darauf zu achten, dass alle Informationen gut lesbar sind. Auch der Abdruck des Firmenlogos, der die Corporate Identity unterstreicht, ist fast schon unersetzlich.

Tipp Nr. 2: Frühzeitig einen Dienstplan erstellen

Keine Frage: Messen bieten ein unglaubliches Potenzial, wenn es zum Beispiel darum geht, neue Marken kennenzulernen. Vor allem dann, wenn ein Unternehmen Produkte vorstellen möchte, braucht es hierzu oft vergleichsweise viel Personal vor Ort. Ein typisches Beispiel: Wer sich auf den Bereich Augmented Reality fokussiert hat, weiß, dass das Interesse an Tests vor Ort oft vergleichsweise groß ist. Selbstverständlich wäre es jedoch falsch (und zudem in wirtschaftlicher Hinsicht nicht sinnvoll), die Standbesucher hier allein zu lassen.

Umso wichtiger ist es, frühzeitig einen Dienstplan zu erstellen, aus dem klar hervorgeht, wann wer zuständig ist. Hierbei gilt es, die Anstrengung, die ein Messetag mit sich bringen kann, nicht zu unterschätzen. Regelmäßige Pausen helfen dabei, durchzuatmen, um sich dann wieder auf seine Aufgabe konzentrieren zu können. Ein oder zwei Springer beziehungsweise Puffer helfen dabei, eventuelle Krankheitsfälle im Team auffangen zu können.

Tipp Nr. 3: Ein offener, einladender Stand

Obwohl weitestgehend geschlossene Stände natürlich die Exklusivität einer Marke unterstreichen und in gewisser Weise neugierig machen können, lädt ein offener Stand eher dazu ein, sich zu informieren. Viele Unternehmen setzen hierbei auf klare Linien, ein transparentes Design und eine ansprechende Form von Minimalismus. Die besondere Herausforderung bei den offen gestalteten Varianten ist jedoch, dass Interessenten die Möglichkeit haben, von allen Seiten einzutreten. Daher ist es wichtig, sich auf die Aufmerksamkeit des Standpersonals verlassen zu können. Dieses sollte sicherstellen, dass sich die Besucher ab dem ersten Moment abgeholt und gut betreut fühlen.

Tipp Nr. 4: Unterschiedliche Szenarien durchspielen

Egal, ob auf einer der großen Messen in Essen oder bei einer kleinen Messe, die sich eher auf besondere Nischen konzentriert hat: So gut wie jeder Messebesucher kommt mit individuellen Vorstellungen. Manche möchten „einfach nur mal schauen“, andere haben spezifische Fragen zu Trends und Produkten und wieder andere suchen die besten Schnäppchen. Wichtig ist es, als Unternehmen einheitlich zu reagieren. Das bedeutet: Unabhängig davon, welcher Mitarbeiter vor Ort ist, sollte die Antwort immer die gleiche sein. Und genau das gilt es, zu trainieren.

Tipp Nr. 5: Messestand-Locations gegeneinander abwägen

Die Location eines Messestandorts bestimmt oft, wie dieser wahrgenommen wird. Wer sich zum Beispiel direkt am Eingang platziert, trifft oft auf motivierte, neugierige Menschen. Andererseits kann auch ein Standort am Ende der Halle von Vorteil sein. Immerhin hatten die Besucher dann bereits die Chance, sich auf das jeweilige Thema einzulassen.

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