Zoran Zeremski/shutterstock.com
Economy & Business

Dienstfahrrad: Warum sich Bikeleasing für Firmen und Mitarbeiter lohnt

Den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad statt dem Auto zurücklegen – immer mehr Arbeitnehmer denken über genau diesen Schritt nach. Auch Arbeitgeber zeigen sich häufig interessiert daran, die gesunde und umweltfreundliche Mobilität ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen. Welche Rolle das Bikeleasing in diesem Zusammenhang spielen kann und welche Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu erwarten sind, damit befasst sich dieser Artikel.

Bikeleasing: Wie funktioniert das?

Das Prinzip Leasing kennen wir im Zusammenhang mit Autos, wo es ein inzwischen durchaus gängiges Verfahren ist. Ganz ähnlich funktioniert auch das Bikeleasing, nur das hierbei aufgrund des deutlich geringeren Sachwerts eines Fahrrades im Vergleich zu einem Auto auch die Leasingraten niedriger ausfallen. Handelt es sich beim Leasingbike um ein Dienstfahrrad, tritt der Arbeitgeber als Leasingnehmer auf und stellt das Rad seinem Angestellten zur Nutzung bereit. Meistens darf das Dienstrad nicht nur für Fahrten zur Arbeit oder während der Arbeitszeit, sondern auch für private Fahrten in der Freizeit genutzt werden.

Wenn man möglichst wenig Aufwand mit dem Abschluss eines Leasigvertrags haben möchte, bietet das JobRad viele Vorteile. Hierbei sucht sich der Arbeitnehmer sein Leasingbike online aus und lässt sich ein Leasingangebot erstellen. Stimmt der Arbeitgeber diesem Angebot zu, wird das ausgesuchte Rad an den Arbeitnehmer verschickt und die Leasingrate monatlich vom Bruttolohn abgezogen. Daraus ergeben sich steuerliche Vorteile und ein besonders unkompliziertes Leasingverfahren. Sobald das Leasingrad angekommen ist, können der tägliche Weg zur Arbeit und Arbeitsfahrten damit zurückgelegt werden.

Warum lohnt sich Bikeleasing beim Dienstfahrrad?

Bikelasing ist die Alternative zum Kauf eines Dienstfahrrades, welcher mit einer hohen Sofortausgabe verbunden wäre. Durch das Leasing verteilt sich die finanzielle Belastung auf die Monate der Leasingdauer und ist daher deutlich einfacher zu leisten. Außerdem wird die Leasingrate vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers abgezogen, so dass sich dieser einerseits nicht um die Bezahlung kümmern muss und sich andererseits steuerliche Vorteile ergeben.

Das hierüber bezogene Dienstfahrrad ist nicht nur eine umweltfreundliche Form der Mobilität, mit welcher man unabhängig vom ÖPNV ist und im Feierabendverkehr lange Staus im Auto vermeidet. Gleichzeitig sorgt die tägliche Radfahrt zur Arbeit dafür, dass wir fit bleiben und eine Portion gesunde Bewegung in den Alltag integrieren können. Beim Bikeleasing sind gewisse Versicherungen und Serviceleistungen in der Regel bereits enthalten. Leasinganbieter integrieren in den Leasingvertrag häufig eine Vollkaskoversicherung. Diese schützt beispielsweise im Falle eines Diebstahls oder Totalschadens nach Unfall vor finanziellen Einbußen.

Gehört zum Leasingvertrag auch eine Mobilitätsgarantie, wird dem Leasingnehmer im Schadensfall ein Ersatzfahrrad gestellt oder ein Pannenservice angeboten. Da sich die Leistungen zwischen den möglichen Leasinggebern unterscheiden können, lohnt sich der Vergleich mehrerer Angebote. Unternehmen sollten außerdem nicht außer Acht lassen, dass Dienstfahrräder als Leasingbikes die Attraktivität als Arbeitgeber fördern. Zudem lassen sich hiermit bestenfalls Dienstwagen einsparen, was wiederum auch Kosten einspart.

Ähnliche Beiträge

Der Tierfutterhandel boomt: Wie Hundekekse & Co. den Markt erobern

Heinrich Gellertshausen

Datensicherheit im Internet: Wie sieht die Zukunft aus?

Heinrich Gellertshausen

Fünf erfolgversprechende Kundenbindungsmaßnahmen im B2B-Bereich

Heinrich Gellertshausen