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Finanzen & Börse

Forex-Trading: So findet man den passenden Broker

Wer an der Börse mit Devisen handeln möchte, der benötigt als privater Anleger dazu einen Broker. Wie man den passenden Forex-Broker findet, dazu geben wir an dieser Stelle einige wichtige Tipps.

Die Rolle des Brokers beim Forex-Trading

An der Börse ist der Handel mit Desvisen für private Anleger nur über einen Broker möglich, denn er bildet die Schnittstelle zwischen dem Devisenmarkt und den Anlegern. Aufgrund dieser Wichtigkeit des Brokers sollten Anleger sich vor der Wahl jedoch intensiv mit dessen Leistungen befassen.

eToro: Einer der bekanntesten Forex-Broker weltweit

Zu den weltweit bekanntesten Forex-Brokern gehört eToro, dessen Handelsplattform in mehr als 20 Sprachen bereitgestellt wird. Nach eigenen Angaben nutzen mehr als zwei Millionen Kunden die Dienste des Forex-Brokers. Zu den Vorteilen von eToro gehört unter anderem, dass die Mindesteinlage nur 50 US-Dollar beträgt und viele Märkte handelbar sind. Außerdem bietet der Broker gerade für Einsteiger zahlreiche Vorteile, da die wichtigsten Funktionen leicht verständlich sind und man sich hier schnell einen Überblick verschaffen kann. Das zeigen auch die eToro Erfahrungen. Außerdem sind bei eToro die Einlagen pro Konto bis zu einem Wert von 20.000 Euro versichert. Der Forex-Broker hat seinen Sitz auf Zypern und wurde bereits im Jahr 2007 gegründet. Zuständig ist die Finanzaufsichtsbehörde CySEC.

Darauf sollte man bei der Wahl eines Brokers achten

Ein erster Anhaltspunkt dafür, dass ein Forex-Broker gut ist, stellen Bewertungen und Erfahrungen früherer Privatanleger dar. Fallen diese überwiegend positiv aus, sollte man den Broker und seine Leistungen genauer prüfen. Hierzu gehört unter anderem ein Blick auf des Handelsangebot. Als Faustregel gilt, dass ein guter Broker mindestens 50 Devisenpaare zu seinem Angebot zählen sollte. Relevant sind dabei die so genannten Hauptwährungspaare oder Majors, bei denen immer auf der einen Seite US-Dollar steht. Das am meisten getradete Paar ist USD/EUR, mit etwa 30 Prozent Anteil am Devisenmarkt. Hauptwährungen haben in der Regel die größte Liquidität und den größten Spread.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die Minors, bei denen es sich um Nebenwährungspaare handelt. Der US-Dollar als Währung ist in diesen Paaren nicht enthalten. Denkbare wären Paare wie Britisches Pfund und Euro oder Euro und Yen. Sollte sich in den Majors und Minors wenig Bewegung zeigen, sind auch die so genannten exotischen Währungspaare für Anleger interessant. Diesen Märkten fehlt es zwar oft an Liquidität und dementsprechend fallen die Handelskosten häufig höher aus, sie sollten sich jedoch trotzdem im Angebot eines guten Forex-Brokers befinden.

Wichtig ist auch ein Blick auf das Maximum des Hebels, welcher beim Forex-Trading besonders attraktiv für Anleger ist. Da hier über einen Broker gehandelt wird, ist der Hebel grundsätzlich nicht begrenzt, wird jedoch üblicherweise vom Broker begrenzt. Teilweise liegt das Maximum bei 1:50, bei anderen Brokern ist auch 1:400 oder mehr möglich.

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