Andrii Yalanskyi/unsplash.com
Economy & Business

Modulares Bauen: Vorteile der seriellen Fertigung

Konventionelle Bauvorhaben zeichnen sich häufig durch eine zeitlich intensive Umsetzung des Konzepts, hohen Kosten und einem großen Bedarf an personellen Ressourcen, deren Einsatz eng ineinander verzahnt sein muss, aus. Wer schnell zusätzlichen Raumbedarf realisieren muss oder temporär eine solide Raumlösung benötigt, wird mit einer konventionellen Planung und Durchführung unzufrieden sein.

Das Unternehmen KLEUSBERG setzt auf Gebäudekonzepte, die auf seriellem Bauen basiert. Nach der Planung werden die benötigten Module im Werk gefertigt und zur Baustelle geliefert. Vor Ort werden die einzelnen Elemente zusammengefügt. Von der ersten Idee bis zum schlüsselfertigen Objekt können Bauherren Zeit und Kosten sparen. Neben der Attraktivität für gewerbliche Bauvorhaben ist das modulare Bauen auch für öffentliche Träger interessant. Kindergärten, Schulen oder der so dringend benötigte Wohnraum verlangen nach guten Konzepten, die zukunftsnah Wirklichkeit werden.

Module sind Teil eines automatisierten Prozesses

Die Faktoren Kosten, Zeit und Ressourcen haben Auswirkung auf das Bauen. Viele Vorgänge sind daher bereits automatisiert. Insbesondere bei standardisierten Bauvorhaben können viele Abläufe in automatisierte Prozesse integriert werden. Moderne Wohnraumlösungen, durchdachte Unternehmensgebäude oder Kindergärten orientieren sich am knappen Platzangebot bei höchstmöglicher Funktionalität. Viel Spielraum für architektonische Individualität bleibt bei einem festen Budget nicht. Die Folge ist, dass sich viele Gebäude der vergangenen Jahre ähneln.

Das modulare Bauen bietet Decken, Wände und Fassaden, die je nach Vorgabe zusammengefügt werden können. Auf der Baustelle werden die Gebäudemodule zusammengefügt. Der Vorteil vor Ort liegt in der geringen Anzahl unterschiedlicher Firmen, die am Bau beteiligt sein müssen. Wenige Unternehmen vor Ort erhöhen die Planbarkeit und machen das Bauen skalierbar.

Nachhaltigkeit bei Bauen

Die Auswirkungen der Ressourcenknappheit zeigen sich nicht nur im Fachkräftebereich. Holz, Mineralstoffe und Energie sind knapp und hochpreisig. Die Fertigung von Modulen und die serielle Herstellung von Baukomponenten kann sich auf den Materialverbrauch auswirken. Weniger Verschnitt, gezielter Einkauf und eine planbare Materiallogistik wirken sich ressourcenschonend aus. Auf der Baustelle vor Ort wird sind weniger Gewerke im Einsatz. Der Bedarf an Geräten reduziert sich und damit der Energieverbrauch vor Ort. Gleichzeitig verringert sich beim seriellen Bauen der Lärm für die Anwohner und die Umwelt. Bauherren, die auf modulares Bauen setzen, agieren nachhaltig und hinterlassen einen positiven Eindruck.

Gleichbleibende Qualität

Hersteller von Gebäudemodulen versprechen eine gleichbleibende Qualität. Ein Argument, das durchaus seine Berechtigung hat. Bei der Fertigung im Werk wird jedes einzelne Modul nach hohen Qualitätsstandards gefertigt und geprüft. Probleme, die bei konventionellen Bauvorhaben auftreten können und später zu Mängeln am Gebäude führen können, werden reduziert. Hochwertige Module, die zu einer Einheit zusammengefügt werden, verkürzen neben der Bauzeit auch die Phase, die für die Nachbesserung eingeplant werden muss. Das Beheben von baulichen Mängeln kann von einer überschaubaren Anzahl an Gewerken durchgeführt werden. Gebäude können termingerecht und schneller vermietet oder verkauft werden.

Ähnliche Beiträge

Erfolgreich im Web: So wählen Sie den passenden Webhosting-Anbieter für Ihr Unternehmen

Digitalisierung in der Baubranche: Neue Möglichkeiten für Unternehmen

Firmenwagen: Wann macht eine Fahrzeugortung Sinn?

Heinrich Gellertshausen
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner