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Wohlbefinden im Büro: 6 Tipps für mehr Produktivität

Wie produktiv wir arbeiten, hängt zu einem gewissen Teil von der Arbeitsumgebung ab. Fühlen wir uns schon morgens im Büro nicht wohl, haben wir kaum genug Energie, um hier einen ganzen Tag durchzuhalten. Neben einer praktikablen und stilvollen Einrichtung gibt es einige Tipps und Tricks, wie wir unsere tägliche Produktivität steigern und es zu mehr Effizienz bringen können.

Ein bequemer und gut strukturierter Arbeitsplatz ist das A und O im Büro

Bei einer Vollzeitstelle sitzen wir rund acht Stunden am Tag vor dem Computer. Der Rücken leidet darunter und so ist es wichtig, dass unsere Bürostühle auf die Bedürfnisse des Körpers angepasst sind. Ergonomie spielt eine entscheidende Reihe und da darf der Stuhl auch mal etwas mehr kosten. Passend dazu braucht es einen Schreibtisch, der auf die individuellen Platzbedürfnisse eingerichtet ist.

Eine zu kleine Arbeitsfläche sorgt für Chaos, im Zweifel ist ein großer Schreibtisch die bessere Option. Um während der Arbeit immer alle Utensilien griffbereit zu haben, lohnt es sich eine gute Schubladenausrüstung zu wählen. Unter dem Schreibtisch angebracht nehmen Schubfächer keinen Platz weg, erleichtern aber den Umgang mit Stiften, Büroklammern und täglichen Utensilien.

Helligkeit im Büro – so werden müde Geister wieder munter

Ist die Sonne weg, wird es in manchem Büro schnell düster und ungemütlich. Da entsteht Sehnsucht nach einem Mittagsschlaf, an Produktivität ist nicht mehr zu denken. Durch die richtige Beleuchtung ist es möglich, auch sonnenfreie Tage mit wachem Geist zu überstehen. Als besonders sinnvoll haben sich Tageslichtlampen erwiesen, die sogar gegen Depressionen helfen können. Sie beleuchten einerseits den Raum, simulieren andererseits aber reales Licht von draußen. Das kann gegeben Müdigkeit helfen und dabei unterstützen, mehr Effektivität zu zeigen.

Pausen sind Pflicht – auch im Homeoffice

Ein von der Einrichtung unabhängiges Problem im Homeoffice ist die Verschmelzung von Arbeit und Privatleben. Wer Zuhause arbeitet, sitzt oft viel länger im Büro, da es immer noch etwas zu erledigen gibt. Mehrere Stunden nach Feierabend noch weiterarbeiten ist zwar löblich, kann aber zum Problem werden. Es ist ratsam, regelmäßige Pausenzeiten zu integrieren, auch wenn der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden liegt. Pause heißt in dem Fall jedoch nicht, einfach nur für fünf Minuten bei Facebook nach den neuesten Nachrichten zu gucken.

Pausieren bedeutet aufzustehen, die Füße zu vertreten und womöglich auch etwas frische Luft zu schnappen. Genauso wichtig ist es, regelmäßig kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Im klassischen Büroalltag machen wir Mittagspause und gehen in die Kantine. Tagsüber im Homeoffice vergessen viele Menschen das Essen und dadurch leidet die Produktivität.

Ein Wohlfühlambiente schaffen – im Büro ist Gemütlichkeit erlaubt

Wer morgens in sein Büro kommt und sich nicht wohlfühlt, hat keine Lust zu arbeiten. Gemütlichkeit im Homeoffice von heute erlaubt und sogar erwünscht. Einrichtungen müssen zwar in erster Linie praktisch sein, Dekorationen sorgen aber für echte Highlights. Ob ein stimmungsvolles Bild, eine in warmen Farben gestrichene Wand oder ein gemütlicher Teppich – erlaubt ist was gefällt und nicht zu stark vom Arbeitsalltag ablenkt. Wichtig ist auch zu wissen, wie es aus steuerrechtlichen Gründen aussieht.

Tatsächlich kann das Heimbüro von der Steuer abgesetzt werden. Ein Fernseher beispielsweise würde aber dazu führen, dass das Finanzamt keine reine Nutzung als Büro erkennen würde. Hier ist es also sinnvoll nicht mit Unterhaltungsmedien zu arbeiten, sondern mit Dekorationen wie Bildern, Pflanzen und vielen anderen Kleinigkeiten.

Mit Strukturen arbeiten – Listen helfen weiter

Im Büro gibt der Chef vor, was am Tag zu tun ist. Man orientiert sich an den Kollegen, arbeitet Stück für Stück. Im Homeoffice gibt es mehr Freiheit, für Projekte existiert eine Deadline. Es ist anfangs oft schwierig, hier eine gute Struktur zu schaffen. Listen helfen in diesem Fall weiter, auch wenn das erstmal langweilig klingt. Wer sich sein Arbeitspensum aufschreibt und dann einen exakten Plan erstellt, kommt fast immer besser ans Ziel.

So lassen sich auch Erfolge festhalten, die im Homeoffice schnell verlorengehen. Im klassischen Büro wird der Abteilungsleiter loben, wenn ein Projekt früher abgeschlossen ist als gedacht. Wer aber nimmt es wahr, wenn es im Homeoffice passiert? Eine Liste mit klaren Deadlines und Strukturen hilft dabei, sehr gute Leistung zu erkennen und sich auch mal selbst zu loben.

Morgens angemessen kleiden – Gammellook im Homeoffice reduziert die Produktivität

Ist es nicht praktisch? Bei einem Arbeitsbeginn um 08:00 Uhr schlafen wir einfach bis 07:45 Uhr und beginnen den Tag dann bequem im Schlafanzug am Schreibtisch. Das ist ein echtes Luxusleben, trägt aber nicht zur Förderung der Produktivität bei. Kleiden wir uns nicht angemessen, fühlen wir uns nie richtig in einer Arbeitssituation. Das kann zur Folge haben, dass wir weniger effizient arbeiten.

Der Schlafanzug mag bequem sein und viel Zeit sparen, er verlockt aber auch dazu, sich bei der Mittagspause mal kurz aufs Sofa zu legen und dann womöglich einzuschlafen. Ein passendes Arbeitsoutfit erzeugt Distanz. Die Kleidung sollte nach Feierabend dann auch gewechselt werden, um visuell einen Unterschied zu erzeugen, der sich spüren lässt.

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